Pelecopsis elongata

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Pelecopsis elongata (Wider, 1834)
Pelecopsis elongata m la Tollheia Okt2011 GHMorka.jpg
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Linyphiidae (Zwerg-/Baldachinspinnen)
Gattung: Pelecopsis
Reifezeit (Nentwig W. et al. 2012)
Monat:123456789101112
X end _ _ _ _ _ _ _ _ _ start
X end _ _ _ _ _ _ _ _ _ start
Verbreitung in Europa[Quellen]
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:012256
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten *
[CZ] Tschechien LC
[D] Deutschlandmh===*
[D] Berlinex 0
[D] Brandenburg 2
[D] Baden-Württemberg D
[D] Bayern D
[D] Bayern Av/A D
[D] Bayern OG D
[D] Bayern SL D
[D] MV?== D
[D] Niedersachsen 2
[D] Niedersachsen (H) 2
[D] Niedersachsen (T) G
[D] NRWss===*
[D] SHs===*
[D] Sachsen 3
[D] Sachsen-Anhalt 2
[GB] Großbritannien VU
[NO] Norwegen LC
[SK] Slowakei R*
Synonyme
  • Lophocarenum insamum
  • Pelecopsis insana

Taxonomie

Pelecopsis elongata ist Typusart der Gattung Pelecopsis Simon, 1864

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen 1,7 bis 2,5 mm, Männchen 1,4 bis 1,7 mm. (Roberts M. J. 1993)

Beine: Wiehleformel 1-1-1-1 und 0-0-0-0 (Roberts M. J. 1993).

Weibchen

Prosoma dunkelbraun. Haut glatt glänzend, hinten fein runzelig mit strahlenförmig angeordneten Punktreihen. Vorn um ¼ des Niveaus des hinteren Teils erhöht. Sternum braun mit dunkler Außenkante. Etwa so lang wie breit. Glänzend glatt mit einzelnen Punktdellen. Augen: VSA etwas größer als die Mittelaugen. HAR prokurv als die vordere Reihe. Augen hinten fast gleich groß und etwas kleiner als die VSA, aber deutlich größer als die VMA. Chelizeren mit jeweils 3–4 Zähnen am vorderen und hinteren Falzrand. Beine gelb (Anmerkung außerhalb Zitat: Auf dem Foto eher orange). Die Metatarsen Ⅰ–Ⅲ mit Trichobothrium dicht vor der Mitte. Opisthosoma graubraun ohne Rückenschild (Scutum), aber mit dicht gestellten feinen Grübchen und dunklen Haaren. Epigyne: Epigynenfeld bräunlich oval quergestellt und stark gewölbt. (Tullgren A. 1955)

Männchen

Farbe ähnlich wie beim Weibchen, aber mehr rotbräunlich. Opisthosoma rotbraun mit ausgebildetem Rückenschild (Scutum) und dicht gestellten groben Punktgrübchen. Prosoma stark erhöht. Vorn fast doppelt so hoch wie hinten. Deutliche Punktreihen. Augen: Vordere Augenreihe deutlich prokurv. Mittelaugen bedeutend kleiner als die Seitenaugen. HAR stärker prokurv. Ihre Mittelaugen liegen auf dem Rücken der kopfähnlichen Erhöhung. Die hinteren Seitenaugen stoßen fast mit den vorderen zusammen. (Tullgren A. 1955) Beine: Wiehleformel: 0-0-0-0 (Stäubli A. 2013).

Ähnliche Arten

Genital

Die Epigyne von Oedothorax gibbosus und Peponocranium ludicrum ist ähnlich.

Habituell

Weibchen ähnelt stark P. parallela (Tullgren A. 1955).

Lebensraum

In der Bodendecke mäßig feuchter Wälder (Wiehle H. 1967). in alpinen Zirbelwäldern und Trockenweiden (Rief A & Ballini S 2017).

Lebensweise

Winterreife Art (Wiehle H. 1967).

Verbreitung

Pelecopsis elongata ist in Europa, Russland und Israel verbreitet (World Spider Catalog Association 2017).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

  • Nentwig W., T. Blick, D. Gloor, A. Hänggi & C. Kropf (2012): Araneae, Spinnen Europas (Bestimmungsschlüssel). Universität Bern.
  • Rief A & Ballini S (2017): Erhebung der Spinnen und Weberknechte (Arachnida: Araneae, Opiliones) in den LTSER-Untersuchungsflächen in Matsch (Südtirol, Italien) im Rahmen der Forschungswoche 2016. Gredleriana Vol. 17, S. 173–183.
  • Roberts M. J. (1993): The Spiders Of Great Britain And Ireland, Volume 2. Linyphiidae and Check List. Harley Books. ISBN 978-0946589463, 204 S.
  • Stäubli A. (2013): Interaktiver Schlüssel zur Familie Linyphiidae. Universität Bern Version Mai 2013, 1 S.
  • Tullgren A. (1955): Zur Kenntnis schwedischer Erigoniden. Arkiv för Zoologi 2 (7/20), S. 295–389.
  • Wiehle H. (1967): Beiträge zur Kenntnis der deutschen Spinnenfauna V (Arach., Araneae). Senckenbergiana Biologica 48 (1), S. 1–36.
  • World Spider Catalog Association [Koord.] (2017): World Spider Catalog. Natural History Museum Bern, online auf http://wsc.nmbe.ch , Version 18.5, abgerufen am 2017-10-22, doi:10.24436/2.

Quellen der Nachweise