Tegenaria silvestris

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Tegenaria silvestris (L. Koch, 1872)
Wald-Winkelspinne (Buchholz S. et al. 2010)
Malthonica silvestris male A6247 PN0433.JPG
Männchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Agelenidae (Trichternetzspinnen)
Gattung: Tegenaria
Reifezeit (Nentwig W. et al. 2012)
Monat:123456789101112
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Verbreitung in Europa[Quellen]
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:021291
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten *
[CZ] Tschechien ES
[CZ] Oberschlesien *
[D] Deutschlandsh===*
[D] Berlinss===*
[D] Brandenburg *
[D] Niedersachsen *
[D] Niedersachsen (H) *
[D] Niedersachsen (T) *
[D] NRWsh===*
[D] SHes??=R
[PL] Bielitz-Biala *
[PL] Kattowitz *
[PL] Opole *
[PL] Oberschlesien *
[PL] Tschenstochau *
Synonyme
  • Malthonica silvestris

Merkmale

Körperlänge: 6 bis 9 mm (Weibchen), bzw. 5 bis 6 mm (Männchen) (Bellmann H. 2001).

Grundfarbe blass gelblich bis bräunlich. Prosoma mit zwei unregelmäßig gerandeteten Längsbändern und dunklem Rand, der an einigen Stellen eingeschnürt ist.

Opisthosoma mit einem braunen Längsstrich. Dieser wird seitlich von unterschiedlich großen, gelblichen Punkten oder Winkelflecken gesäumt, welche wiederum schwarz eingerahmt sein können. Die typische Zeichnung auf Pro- und Opisthosoma kann von sehr unscheinbar bis kontrastreich ausfallen.

Die Beine sind gelblich und lebhaft dunkel geringelt.

Genitalmerkmale

Malthonica silvestris epigyne 14.05.11-484-8 (600).jpg Die Epigyne besteht aus einer hellen, mehr oder weniger quadratischen Platte, die seitlich und an den vorderen Ecken von dunkel durchscheinenden Strukturen gesäumt wird. Die Samengänge führen von den Einführungsöffnungen am vorderen Rand in weiten, nach innen weisenden Schlaufen nach hinten, wo sie dicht verwundene Knäuel bilden.
Malthonica-silvestris Erlenkopf6911 07-10 01-Ped.jpg Der Pedipalpus des Männchens besitzt einen weitbogig gewundenen Embolus und eine spitze Tibialapophyse.

Ähnliche Arten

T. ferruginea sieht der Art sehr ähnlich, wird aber größer und ist im Allgemeinen dunkler gefärbt und kontrastreicher gezeichnet. Auf dem Opisthosoma besitzt T. ferruginea meist einen breiten rötlichen Mittelstreifen.

Lebensraum

Tegenaria silvestris lebt in Wäldern unter Steinen, Holz und Wurzeln (Bellmann H. 2001). Daneben wird die Art häufiger in Ruinen, Stollen und Höhlen gefunden.[Literaturzitat fehlt] In Schleswig-Holstein vor allem mit nur sehr wenigen Funden in Wallhecken nachgewiesen. (Lemke M. 2014)

In Bulgarien in Höhlen (Deltshev C 1993).

Verbreitung

Europa einschließlich Russland (World Spider Catalog Association 2015).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise