Troxochrus scabriculus

Aus Wiki der Arachnologischen Gesellschaft e. V.
Version vom 11. Oktober 2016, 08:45 Uhr von Martin Lemke (Diskussion | Beiträge) (Textersetzung - „* {{verbreitung_sh}}“ durch „“)
Zur Navigation springenZur Suche springen
Troxochrus scabriculus (Westring, 1851)
Feinnarbiges Hügelköpfchen
Troxochrus scabriculus 4 1024.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Linyphiidae (Zwerg-/Baldachinspinnen)
Gattung: Troxochrus (Behaarte Hügelköpfchen)
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:013140
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten VU
[CZ] Tschechien ES
[D] Deutschlandsh===*
[D] Berlinsh===*
[D] Brandenburg *
[D] Baden-Württembergmh *
[D] Mecklenburg-Vorp.mh== *
[D] Niedersachsen *
[D] Niedersachsen (H) *
[D] Niedersachsen (T) *
[D] Nordrhein-Westfalensh<(↓)=*
[D] Schleswig-Holsteinsh==-D*
[NO] Norwegen LC
[NO] Norwegen VU
[SK] Slowakei LC
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Erigone scabricula
  • Troxochrus cirrifrons
  • Walckenaera aggeris

Troxochrus scabriculus ist die Typusart der Gattung.

Merkmale

Körperlänge: Weibchen und Männchen werden 1,7 bis 2,0 mm lang (Nentwig et al. 2012)

Prosoma braungelb ohne Zeichnung; beim Männchen mit schwarzen Seitenfurchen. Mundteile braungelb, aber Labidum geschwärzt. Beine orangegelb. Tibia Ⅰ und Ⅳ mit dorsalem Stachel. Metatarsus Ⅰ–Ⅱ mit Trichobothrium. Sternum braungelb schwach geschwärzt an der Kante dunkler. Opisthosoma gräulich. (Tullgren 1955) Wiehleformel: 1-1-1-1 (Roberts 1993)

Weibchen

Augen: Vordere Augesreihe rekurv, hintere schwach prokurv (Tullgren 1955).

Männchen

Augen von schwarzen Ringen umgeben (Tullgren 1955).

Ähnliche Arten

Das Weibchen von Ceratinella brevis besitzt eine sehr ähnliche Epigyne, hat aber ein rundlicheres Opisthosoma und in der Regel ein Skutum.

Lebensraum

In offenen, trockenen bis mäßig feuchten Lebensräumen (Nentwig et al. 2012).

Verbreitung

Troxochrus scabriculus ist paläarktisch verbreitet. (Platnick 2013)

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise