Monocephalus castaneipes

Aus Wiki der Arachnologischen Gesellschaft e. V.
Version vom 11. Oktober 2016, 07:40 Uhr von Martin Lemke (Diskussion | Beiträge) (Textersetzung - „* {{verbreitung_sh}}“ durch „“)
Zur Navigation springenZur Suche springen
Monocephalus castaneipes (Simon, 1884)
Breites Furchenköpfchen
Monocephalus castaneipes 5 1024.jpg
Männchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Linyphiidae (Zwerg-/Baldachinspinnen)
Gattung: Monocephalus (Furchenköpfchen)
Reifezeit (Nentwig et al. 2012)
Monat:123456789101112
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:011879
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[D] Deutschlands===*
[D] Baden-Württembergs *
[D] Bayern R
[D] Bayern Av/A R
[D] Bayern OG R
[D] Bayern SL R
[D] Mecklenburg-Vorp.ss== *
[D] Niedersachsen 3
[D] Niedersachsen (H) 3
[D] Nordrhein-Westfalenss===*
[D] Schleswig-Holsteinmh===*
[NO] Norwegen LC

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen 1,75 bis 2,2 mm, Männchen 1,7 bis 2,1 mm (Roberts 1993).

Wiehleformel: 1-1-1-1 und 0-0-1-1 (Roberts 1993).

Weibchen

Wiehleformel: 1-1-1-1 (Stäubli A 2013)

Prosoma braun mit schwach ausgeprägten geschwärzten strahlenförmigen Strichen. Mundteile ebenfalls braun. Sternum braun und unbedeutend länger als breit hinten spitz zwischen den Coxen endend. Augen: Vordere Augenreihe gerade oder schwach rekurv. . Mittelaugen kleiner als die Seitenaugen. Hintere Augenreihe stark prokurv. Mittelaugen unbedeutend größer als die Seitenaugen. Alle hinteren Augen kleiner als die vorderen Seitenaugen, aber größer als die vorderen Mittelaugen. Chelizeren mit 6 großen Zähnen Falzrand und 5 kleine dichstehende am hinteren. Beine gelbbraun. Tibia Ⅰ mit einem dorsalen Stachel. Tibia Ⅳ mit einem Stachel. Metatarsus Ⅰ mit Trichobothrium in der apikalen Hälfte des Gliedes, Metatarsus Ⅳ ohne. Opisthosoma gräulich. Die Epigyne hat eine sehr eigentümliche Form. In der vorderen Hälfte bemerkt man eine recht große Grube, welche von und hinten von kräftigen chitinisierten Leisten begrenzt ist. (Tullgren 1955)

Männchen

Wiehleformel: 0-0-1-1 (Stäubli A 2013)

Farben wie beim Weibchen. Prosoma von der Seite gesehen etwas erhöht. Augen: Vordere Seitenaugen ungefähr 1½ mal so groß wie die vorderen Mittelaugen. Hintere Mittel- und Seitenaugen ungefähr gleich groß. Sternum unbedeutend länger als breit. Beine: Tibia IV mit einem Stachel in der basalen Hälfte. Metatarsus I mit einem Trichobothrium, Metatarsus IV ohne. (Tullgren 1955)

Verbreitung

Europa. (Platnick 2013)

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise