Phycosoma inornatum

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Phycosoma inornatum (O. P.-Cambridge, 1861)
Galgenspinne
Phycosoma inornatum w Fontenoy sur Moselle Lorraine Jun06 1 ASTaudt box.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Theridiidae (Kugelspinnen)
Gattung: Phycosoma (Galgenspinnen)
Reifezeit (Dahl 1937)
Monat:123456789101112
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:007399
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten EN
[CZ] Tschechien CR
[D] Deutschlandss<==3
[D] Baden-Württembergss R
[D] Bayern 2
[D] Bayern SL 2
[D] Bayern T/S 2
[D] Niedersachsen 2
[D] Niedersachsen (T) 2
[D] Sachsen 2
[D] Sachsen-Anhalt 2
[NO] Norwegen LC
[SK] Slowakei EN
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Dipoena inornata
  • Euryopis inornata
  • Lasaeola dissimilis
  • Lasaeola inornata
  • Phycosoma inornata
  • Steatoda inornata

syn. Dipoena inornata (O. P.-Cambridge, 1861)

Merkmale

Körperlänge: Weibchen werden 2,4 bis 3,1 mm und Männchen 1,9 bis 2,2 mm lang (Dahl 1937).

Das Prosoma des Weibchens ist rotgelb oder bräunlich gefärbt. Es steigt vom Petiolus bis zum Vorderrand gleichmäßig an. Das breite, ovale Opisthosoma ist graugelb bis schwarz. Das Sternum ist hellgelb bis rotgelb. Die Beine sind rotgelb, wobei Tibia Ⅰ und Ⅱ stark gebräunt erscheinen und gelegentlich an der Basis aufgehellt sind. Tibia Ⅳ (manchmal auch Tibia Ⅲ) weist einen breiten braunen oder schwarzen Endring auf. (Dahl 1937)

Weibchen

Bei der Epigyne schimmern die stark nach vorne und außen gebogenen Einführgänge durch (Dahl 1937).

Männchen

Beim Männchen ist das Opisthosoma fast immer schwarz. Ansonsten hat es die gleiche Färbung wie das Weibchen. Das Prosoma ist genau so hoch wie lang. Die Endapophyse am Pedipalpus ist typisch für die Art (Dahl 1937).

Reifezeit

Männchen werden in der zweiten Maihälfte adult. Anfang Juni wurde die Kopulation beobachtet. (Dahl 1937)

Lebensraum

Phycosoma inornatum lebt auf Bäumen und im Gras in Nadelwäldern. Manchmal wird sie auch auf Felsen gefunden. (Dahl 1937)

Verbreitung

Europa bis Aserbaidschan verbreitet (World Spider Catalog 2016).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Weblinks

Quellen

  • Dahl F (1937): Die Tierwelt Deutschlands und der angrenzenden Meeresteile nach ihren Merkmalen und nach ihrer Lebensweise, 33. Teil: Gnaphosidae-Anyphaenidae-Clubionidae-Hahniidae-Argyronetidae-Theridiidae. Verlag Gustav Fischer Jena, 222 S.
  • World Spider Catalog (2016): World Spider Catalog. Natural History Museum Bern, online auf http://wsc.nmbe.ch , Version 17, abgerufen am 2016-05-22, doi:10.24436/2.

Quellen der Nachweise