Erigonoplus castellanus

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Erigonoplus castellanus (O. P.-Cambridge, 1875)
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Männchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Linyphiidae (Zwerg-/Baldachinspinnen)
Gattung: Erigonoplus (Schwellbeinchen)
Reifezeit (Bosmans et al. 2010)
Monat:123456789101112
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:010545
Gefährdung nach Roter Liste
Rote Liste-Daten liegen uns für dieses Taxon nicht vor.
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Cotyora castellana
  • Erigone castellana

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen 1,8 bis 1,9 mm, Männchen 1,8 mm (Bosmans et al. 2010).

Prosoma Längenklasse 0,6–0,8 mm, unauffällig, Fovea deutlich als Einkerbung erkennbar. Augen: Vordere Mittelaugen deutlich kleiner als Seitenaugen. Chelizeren Zähne auf dem vorderen Falzrand nicht auffallend groß, ohne auffällige Strukturen auf dem Chelizerengrundglied, Gnathocoxen unauffällig. Sternum glatt, nach hinten verlängert. Beine Femur Ⅰ ohne dorsale Borsten, ohne prolaterale Borsten auf Femur Ⅰ, ohne prolaterale Borsten auf Tibia Ⅰ, Lage des TMⅠ in Klassen: 0,30–0,39 mm, Metatarsus Ⅳ dorsal ohne Trichobothrium, Metatarsus Ⅰ ohne dorsale Borsten, Tibia Ⅳ mit einer dorsalen Borste, Tibia Ⅰ–Ⅱ ventral ohne Stacheln. Opisthosoma einfarbig, unauffällig. (Stäubli A 2013)

Weibchen

Augen: hintere Augenreihe gerade, Pedipalpen Kralle nicht/undeutlich vorhanden. Beine Länge des Femurs Ⅰ kleiner als die des Prosomas, 0,40–0,49 mm, Anzahl dorsaler Borsten auf Tibia Ⅰ–Ⅳ (Wiehleformel): 2-2-1-1. Epigyne mit Atrium/Grube, flach. (Stäubli A 2013)

Männchen

Kopfregion komplex. Augen hintere Augenreihe prokurv, Abstand der HMA größer als ihr Durchmesser. Pedipalpen Femur und Patella unauffällig, Tibia mit mehreren einfachen Apophysen, Cymbium mit dorsalen Ausbuchtungen/Zapfen, Paracymbium einfach, Längs- und Querast des Paracymbiums ohne Zähne, Embolus unauffällig, ohne Lamella characteristica. Sternum Breite des Sternums zwischen Coxen Ⅳ gleich ihrem Durchmesser. Beine Länge des Femurs Ⅰ wie die des Prosomas, Anzahl dorsaler Borsten auf Tibia Ⅰ–Ⅳ (Wiehleformel): 0-0-1-1, oder 2-2-1-1. (Stäubli A 2013)

Verbreitung

Verbreitungsgebiet ist Portugal und Spanien (Bosmans et al. 2010).

Bilder

Weblinks

Quellen

Quellen der Nachweise