Erigone svenssoni
| Erigone svenssoni Holm, 1975 | ||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Systematik | ||||||||||||||
| Ordnung: Araneae (Webspinnen) | ||||||||||||||
| Familie: Linyphiidae (Zwerg-/Baldachinspinnen) | ||||||||||||||
| Gattung: Erigone (Glückspinnen) | ||||||||||||||
| Verbreitung in Europa[Quellen] | ||||||||||||||
etabliert, nicht etabliert, nicht betrachtet
| ||||||||||||||
| Weitere Informationen | ||||||||||||||
| LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:010512 | ||||||||||||||
| Gefährdung nach Roter Liste | ||||||||||||||
|
Merkmale
Körperlänge: Weibchen erreichen 2,45 bis 3,35 mm, Männchen bis zu 3,1 mm. (Nentwig et al. 2012)
Prosoma Fovea deutlich als Einkerbung erkennbar. Augen hintere Augenreihe gerade, Abstand der HMA größer als ihr Durchmesser, vordere Mittelaugen deutlich kleiner als Seitenaugen. Chelizeren auffällige Apophysen/Zahnwarzen/Haarhöcker auf dem Chelizerengrundglied. Sternum glatt, nach hinten verlängert. Beine Länge des Femurs Ⅰ kleiner als die des Prosomas, Femur Ⅰ ohne dorsale Borsten, ohne prolaterale Borsten auf Femur Ⅰ, ohne prolaterale Borsten auf Tibia Ⅰ, Lage des TMⅠ in Klassen: 0,40–0,49 mm, Metatarsus Ⅳ dorsal ohne Trichobothrium, Metatarsus Ⅰ ohne dorsale Borsten, Tibia Ⅳ mit einer dorsalen Borste, Anzahl dorsaler Borsten auf Tibia Ⅰ–Ⅳ (Wiehleformel): 2-2-2-1, Tibia Ⅰ–Ⅱ ventral ohne Stacheln. Opisthosoma einfarbig, unauffällig. (Stäubli A 2013)
Weibchen
Prosoma Längenklasse 1,0–1,2 mm, Längenklasse 1,2–1,4 mm, unauffällig. Chelizeren Zähne auf dem vorderen Falzrand nicht auffallend groß, Gnathocoxen unauffällig. Pedipalpen Kralle nicht/undeutlich vorhanden. Epigyne mit Mittelplatte/Mittelsteg, vorgewölbt, keine durchscheinende Vulvenstrukturen. (Stäubli A 2013)
Männchen
Prosoma Längenklasse 1,2–1,4 mm, mit randlichen Zähnchen. Kopfregion mit Erhöhung. Chelizeren auffallend große Zähne auf dem vorderen Falzrand, Gnathocoxen mit Zahn/Zähnen/Haarwarzen. Pedipalpen Femur unauffällig, Patella mit Apophysen, Tibia mit mehreren komplexen Apophysen, Cymbium einfach, Paracymbium einfach, Längs- und Querast des Paracymbiums ohne Zähne, Embolus unauffällig, ohne Lamella characteristica. (Stäubli A 2013)
Lebensraum
Die Art wird in den feuchtesten Gebieten der Hoch- und Flachmoore gefunden, für gewöhnlich an Stellen mit Schlamm und Detritus ohne Vegetationsdecke, wo die Spinne ihr Netz über kleine Mulden spinnt. Kann sehr leicht übersehen werden. (Nentwig et al. 2012)
Verbreitung
Erigone svenssoni ist Skandinavien und Russland verbreitet (World Spider Catalog 2015).
Bilder
- Weibchen
Weblinks
Quellen
- Nentwig W, Blick T, Bosmans R, Gloor D, Hänggi A & Kropf C (2012): Spinnen Europas. Version 01.2012. Online https://www.araneae.nmbe.ch, doi:10.24436/1.
- Stäubli A (2013): Interaktiver Schlüssel zur Familie Linyphiidae. Universität Bern Version Mai 2013, 1 S.
- World Spider Catalog (2015): World Spider Catalog. Natural History Museum Bern, online auf http://wsc.nmbe.ch , Version 16.5, abgerufen am 2015-09-09, doi:10.24436/2.
Quellen der Nachweise
- Nentwig W, Blick T, Bosmans R, Gloor D, Hänggi A & Kropf C (2020): Spinnen Europas. Online https://www.araneae.nmbe.ch (automatisch synchronisiert), doi:10.24436/1.