Centromerus arcanus

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Centromerus arcanus (O. P.-Cambridge, 1873)
Gebirgs-Moosweberchen
Centromerus-arcanus Schierke-4230 11-05 01.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Linyphiidae (Zwerg-/Baldachinspinnen)
Gattung: Centromerus (Moosweberchen)
Reifezeit (Nentwig et al. 2012)
Monat:123456789101112
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:009714
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten EN
[CZ] Tschechien ES
[D] Deutschlandmh===*
[D] Berlines<?=1
[D] Brandenburg 2
[D] Baden-Württembergmh *
[D] Bayern R
[D] Bayern T/S R
[D] Mecklenburg-Vorp.ss<<<↓↓↓ 1
[D] Niedersachsen 3
[D] Niedersachsen (H) 3
[D] Niedersachsen (T) 3
[D] Nordrhein-Westfalens===*
[D] Schleswig-Holsteins==-DV
[D] Thüringen 2
[NO] Norwegen LC
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Centromerus arcanus (=unidentatus)
  • Centromerus unidentatus

Synonym: Centromerus unidentatus genannt in (Platnick 2013)

Merkmale

Körperlänge: Weibchen und Männchen erreichen 2,0 bis 2,5 mm (Nentwig et al. 2012).

Prosoma: hell gelblich bis gelbbraun; schwärzliche Kopfbegrenzung und Radiärstreifen, mitunter schmaler dunklerer Rand. Cheizeren von der Farbe des Prosoma. Sternum: gelbbraune Grundfarbe, schwarz übertönt, Härchen stehen auf hellen Höfen, Rand meist deutlich dunkler. Unterlippe schwarz übertönt, auch die Coxon an ihrem unteren distalen Rand schwarz gezeichnet. Beine: gelbbraun bis rotbraun. Fein. Ⅰ mit einem dorsalen und einem prolateralen Stachel, Fem. Ⅱ mit einem dorsalen Stachel. Tibia I—Ⅲ mit 2 .Boraten, Ⅳ nur mit einer. Metatarsus Ⅰ und Ⅱ etwa in der Mitte mit einer Bürste. (Wiehle 1956) Wiehleformel: 2-2-2-1 (Stäubli A 2013). Opisthosoma: gelbgrau, weißgrau bis nahezu schwarz. Unterseite wenig holler als das Sternum, das mittlere Längsleld durch helle seitliche Streifen begrenzt. Spinmwarzen ganz hell. (Wiehle 1956)

Es gibt sowohl bei den Weibchen wie bei den Männchen helle und stark pigmentierte Exemplare (Wiehle 1956).

Weibchen

Beine: Becherhaarauf Met. Ⅰ: 0,43 (Wiehle 1956).

Männchen

Beine: Becherhaarauf Met. Ⅰ: 0,50. Chelizeren: an der Vorderseite mit einer Reihe von Protuberanzen mit Härchen. Pedipalpus: Vom Endast des Paracymbium geht eine nach hinten gerichtete Spange aus, deren stumpfes Ende stärker chitinisiert ist. Basale Apopliyse des Bulbus zweiteilig endend, die beiden Enden krallenartig, mit den Spitzen gegeneinander gerichtet. Innenseite des Pedipalpuss sehr charakteristisch: Auch hier ist. der spangen­artige Fortsatz des Paracymbiums zu sehen, außerdem Fallen zwei lange, stielartige Endapophyscn auf. (Wiehle 1956)

Lebensraum

Vor allem in den Mittelgebirgen in Moospolstern von Wäldern (Nentwig et al. 2012). Hochmoor und Fichtenforst (Reinke & Irmler 1994). In Moospolstern vor allem der Mittelgebirge, aber auch in und Torfmoosen der Ebene (Wiehle 1956).

Verbreitung

Paläarktisch verbreitet. (World Spider Catalog 2020)

In Deutschland verstreut nachgewiesen mit höherer Nachweisdichte in den Mittelgebirgen. (Arachnologische Gesellschaft 2020)

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise