Macrargus rufus

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Macrargus rufus (Wider, 1834)
Gewöhnlicher Streuweber
Rufus Koetsch 08-10 03.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Linyphiidae (Zwerg-/Baldachinspinnen)
Gattung: Macrargus (Streuweber)
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:011490
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten NT
[CZ] Tschechien ES
[CZ] Oberschlesien *
[D] Deutschlandsh===*
[D] Berlinh===*
[D] Brandenburg *
[D] Baden-Württembergsh *
[D] Mecklenburg-Vorp.mh== *
[D] Niedersachsen *
[D] Niedersachsen (H) *
[D] Niedersachsen (T) *
[D] Nordrhein-Westfalensh===*
[D] Schleswig-Holsteinsh===*
[NO] Norwegen LC
[PL] Bielitz-Biala *
[PL] Kattowitz *
[PL] Opole *
[PL] Oberschlesien *
[PL] Tschenstochau ?
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Bathyphantes ohlerti
  • Bathyphantes rufus
  • Erigone rufa

Merkmale

Körperlänge: Weibchen und Männchen erreichen 3 bis 4,5 mm (Nentwig et al. 2012).

Prosoma orange- bis rotbraun, Beine etwas heller. Chelizeren kräftig. Opisthosoma dunkel graubraun bis schwarz glänzend.

Wiehleformel: 2-2-2-2 (Roberts 1993)

Weibchen

13-04-19 Macrargus rufus FEM Chelizeren hinten.jpg Chelizeren am vorderen Falzrand 5 große Zähne, am hinteren 3 kleine gruppiert und zwei etwas größere einzeln.
Rufus Koetsch 08-10 06-Epig-section.jpg Die Epigyne besteht aus einer Zunge, die fast senkrecht zum Opisthosoma entspringt und sich in einem Bogen wieder zum Opisthosoma hin wölbt. Am Ende steht unter der Zunge ein kleiner halb runder Fortsatz hervor. Rechts und links wird sie von zwei „Hörnern“ flankiert.
13-04-19 Macrargus rufus FEM Augen frontal-section.jpg Augen:Vordere Augenreihe schwach rekurv, hintere deutlich prokurv.

Reifezeit

Frühjahr (Nentwig et al. 2012). Entgegen dieser Angabe wurde ein reifes Weibchen der Art aber auch im Herbst und ein anderes im Winter (Januar) gefunden.

Lebensraum

In Laub und Moos nicht zu feuchter Laubwälder (Nentwig et al. 2012); wird aber auch in Nadelwäldern gefunden.[Literaturzitat fehlt]

Verbreitung

Paläarktisch (Platnick 2013).

In Deutschland weit verbreitet und häufig gefunden (Arachnologische Gesellschaft 2020).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise