Xysticus ferrugineus

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Xysticus ferrugineus Menge, 1876
Rostbraune Krabbenspinne
Xysticus-ferrugineus Schmieden 09-03 02.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Thomisidae (Krabbenspinnen)
Gattung: Xysticus (Echte Krabbenspinnen)
Verbreitung in Europa (Blick 2004) (Kronestedt 2001) (Scharff & Gudik-Sørensen O 2011) (Koponen 2008) (Cardoso 2000) (Åkra K & Hauge 2000) (Blagoev et al. 2002) (Bayram et al. 2008) (Stoch 2003) (Morano 2005) (Relys 1994)
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:031888
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[CZ] Tschechien EN
[D] Deutschlandss<?=2
[D] Brandenburg 0
[D] Baden-Württemberges G
[D] Bayern 1
[D] Bayern SL 1
[D] Nordrhein-Westfalenes===R
[D] Sachsen-Anhalt 2
[D] Thüringen 3
[SK] Slowakei NT

Beschreibung

Körperlänge: Weibchen 7 bis 8 mm ( aten).

Xysticus ferrugineus zeichnet sich durch ihre dunkle Erscheinung und ihr fast einheitlich rostrot gefärbtes Opisthosoma aus.

Prosoma-Grundfarbe hell gelblich, jedoch bon dunkelbraunen Seiten und grauem, spitzem Kopfdreieck größtenteils überdeckt. Opisthosoma dorsal und lateral rötlich braun bis dunkel rotbraun; bis auf ein paar hellere Flecken ohne nennenswerte Zeichnung. Grundfarbe der Beine hell gelblich wie Prosoma allerdings auch größtenteils von dunkelgrauer Zeichnung überdeckt. Das 1. und 2. Beinpaar trägt dorsal breite dunkelgraue Streifen die häufig in die laterale dunkelgrauen Zeichnung übergehen.

Die Epigyne besteht aus zwei sehr kleinen Gruben mit stark sklerotisierten Rändern. Die Gruben sind nur ungefähr so breit, wie der Steg zwischen ihnen.

Ähnliche Arten

Xysticus ferrugineus, ähnelt vom Zeichnungstyp X. cristatus und X. kochi. Beide sind aber normalerweise heller und gefärbt und besitzen keinen homogen rostrotes Opisthosoma. X. cristatus zeigt auch im stark nachgedunkelten Zustand (Herbstweibchen) noch eine helle Tannenbaum-Zeichnung auf dem Opisthosoma und X. kochi bleibt im Allgemeinen heller und gelblicher.

Lebensraum

Auf trocken-heißen Kalk-Felshängen am Boden zwischen Steinen und spärlicher Vegetation.

Verbreitung

Xysticus ferrugineus ist paläarktisch verbreitet. (Platnick 2013)

In Deutschland ist die Art nur sehr selten nachgewiesen worden und scheinbar auf wärmebegünstigte Lagen in Mittel- und Ostdeutschland beschränkt. Ein größeres zusammenhängendes Vorkommen scheint es an den Kalkhängen entlang der mittleren Saale (Thüringen) zu geben (Arachnologische Gesellschaft 2020)

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen