Erigone autumnalis

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Erigone autumnalis Emerton, 1882
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Linyphiidae (Zwerg-/Baldachinspinnen)
Gattung: Erigone (Glückspinnen)
Reifezeit (Nentwig et al. 2012)
Monat:123456789101112
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:010401
Gefährdung nach Roter Liste
Rote Liste-Daten liegen uns für dieses Taxon nicht vor.

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen 1,4 bis 1,7 mm, Männchen 1,18 bis 1,5 mm (Nentwig et al. 2015).

Prosoma unauffällig, Augen hintere Augenreihe gerade, Vordere Mittelaugen deutlich kleiner als Seitenaugen, Sternum glatt, nach hinten verlängert, Beine Länge des Femurs Ⅰ kleiner als die des Prosomas, Femur Ⅰ ohne dorsale Borsten, ohne prolaterale Borsten auf Femur Ⅰ, ohne prolaterale Borsten auf Tibia Ⅰ, Lage des TMⅠ in Klassen: 0,30–0,39 mm, Metatarsus Ⅳ dorsal ohne Trichobothrium, Metatarsus Ⅰ ohne dorsale Borsten, Tibia Ⅳ mit einer dorsalen Borste, Anzahl dorsaler Borsten auf Tibia Ⅰ–Ⅳ (Wiehleformel): 2-2-2-1, Tibia Ⅰ–Ⅱ ventral ohne Stacheln, Opisthosoma einfarbig, unauffällig (Stäubli A 2013).

Weibchen

Prosoma Längenklasse 0,4–0,6 mm, Chelizeren Zähne auf dem vorderen Falzrand nicht auffallend groß, ohne auffällige Strukturen auf dem Chelizerengrundglied, Gnathocoxen unauffällig, Pedipalpen Kralle nicht/undeutlich vorhanden, Epigyne mit Mittelplatte/Mittelsteg, flach, Vulvenstrukturen (z. Bsp. Rezeptacula) deutlich durchscheinend (Stäubli A 2013).

Männchen

Prosoma Längenklasse 0,6–0,8 mm, Fovea deutlich als Einkerbung erkennbar, Kopfregion mit Erhöhung, Chelizeren auffallend große Zähne auf dem vorderen Falzrand, auffällige Apophysen/Zahnwarzen/Haarhöcker auf dem Chelizerengrundglied, Gnathocoxen mit Zahn/Zähnen/Haarwarzen, Pedipalpen Femur auffällig, Patella mit Apophysen, Tibia mit komplexer Apophyse, Cymbium einfach, Paracymbium einfach, Längs- und Querast des Paracymbiums ohne Zähne, Embolus unauffällig, ohne Lamella characteristica (Stäubli A 2013).

Verbreitung

Europa, Azoren, Kanada bis Panama, Westindische Inseln, den VAE, Neukaledonien (World Spider Catalog 2015).

Diese Art stammt aus Nordamerika und ist daher nicht einheimisch für Europa. Sie wurde mindestens einmal nach Europa eingeschleppt und hat sich etabliert. In der Schweiz nur im Tessin verbreitet. (Nentwig et al. 2015)

Weblinks

Quellen

Quellen der Nachweise