Erigone atra

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Erigone atra Blackwall, 1833
Gewöhnliche Glückspinne
Erigone atra M 7-3632.jpg
Männchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Linyphiidae (Zwerg-/Baldachinspinnen)
Gattung: Erigone (Glückspinnen)
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:010400
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten LC
[CZ] Tschechien ES
[CZ] Oberschlesien *
[D] Deutschlandsh===*
[D] Berlinsh===*
[D] Brandenburg *
[D] Baden-Württembergsh *
[D] Mecklenburg-Vorp.sh== *
[D] Niedersachsen *
[D] Niedersachsen (H) *
[D] Niedersachsen (T) *
[D] Nordrhein-Westfalensh>=*
[D] Schleswig-Holsteinsh===*
[NO] Norwegen LC
[PL] Bielitz-Biala *
[PL] Kattowitz *
[PL] Opole *
[PL] Oberschlesien *
[PL] Tschenstochau *
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Erigone cavifrons

Biologie

Körpergröße: Weibchen werden 1,8 bis 2,8 mm groß, Männchen 1,9 bis 2,5 mm. (Roberts 1993)

Lebensraum

Erigone atra ist eine dominante Art der Uferlebensräume. (Reinke & Irmler 1994) Sie gehört zu den am häufigsten vorkommenden Spinnenarten. Sie ist aber nicht an Uferhabitate gebunden, sondern kommt auch auf Grünland und in Gärten vor. (Hänggi A et al. 1995)

Verbreitung

Erigone atra ist holarktisch verbreitet. (World Spider Catalog 2020) In Deutschland wird sie sehr häufig nachgewiesen und ist – mit den anderen Arten der Gattung – wahrscheinlich eine der häufigsten Spinnen überhaupt.


Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

  • Hänggi A, Stöckli E & Nentwig W (1995): Lebensräume mitteleuropäischer Spinnen. Centre suisse de cartographie de la faune. ISBN 2-88414-008-5, 460 S.
  • Reinke HD & Irmler U (1994): Die Spinnenfauna (Araneae) Schleswig-Holsteins am Boden und in bodennaher Vegetation. Faun.-Ökol. Mitt. Supplement 17, S. 1–147, ISSN 0430-1285.
  • Roberts MJ (1993): The Spiders Of Great Britain And Ireland, Volume 2. Linyphiidae and Check List. Harley Books. ISBN 978-0946589463, 204 S.
  • World Spider Catalog (2020): World Spider Catalog. Natural History Museum Bern, online auf http://wsc.nmbe.ch, doi:10.24436/2.