Anguliphantes monticola: Unterschied zwischen den Versionen

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(Ähnliche Arten)
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===Männchen===
===Männchen===
'''Kopf''': Hinter den Augen 1 oder 2 lange, abstehende, nach vorn gekrümmte Borsten. '''Pedipalpus''': Patella mit einer langen, zur Innenseite gebogenen Stachelborste. Tibia etwas kürzer als die Patella. Bulbus: Lamella characteristica lang und schmal, am Ende nach oben hin gebogen, der Rand gezahnt. Das Paracymbium trägt an der Stelle, wo der Querast in den Endast umbiegt, einen schwarzen, konisch spitzen Zahn, der leicht zu sehen ist.<ref name='Wiehle 1956'/>
'''Kopf''': Hinter den Augen 1 oder 2 lange, abstehende, nach vorn gekrümmte Borsten. '''Pedipalpus''': Patella mit einer langen, zur Innenseite gebogenen Stachelborste. Tibia etwas kürzer als die Patella. Bulbus: Lamella characteristica lang und schmal, am Ende nach oben hin gebogen, der Rand gezahnt. Das Paracymbium trägt an der Stelle, wo der Querast in den Endast umbiegt, einen schwarzen, konisch spitzen Zahn, der leicht zu sehen ist.<ref name='Wiehle 1956'/>
==Ähnliche Arten==
Große Ähnlichkeit mit ''[[Anguliphantes tripartitus]]''<ref name='thalerbuchar'>{{Lit Thaler Buchar 1993 Eine verkannte Art der Gattung Lepthyphantes in Zentraleuropa L tripartitus}}</ref>.


==Lebensraum==
==Lebensraum==
Subalpine Bergwälder, alpine Grasheiden und Hochmoore bis 3000 m üNN<ref name='unibern'/>. In den Alpen häufige Art der Bodenschicht der subalpinen Nadelwälder und der alpinen Grasheiden<ref name='thalerbuchar'>{{Lit Thaler Buchar 1993 Eine verkannte Art der Gattung Lepthyphantes in Zentraleuropa L tripartitus}}</ref>.
Subalpine Bergwälder, alpine Grasheiden und Hochmoore bis 3000 m üNN<ref name='unibern'/>. In den Alpen häufige Art der Bodenschicht der subalpinen Nadelwälder und der alpinen Grasheiden<ref name='thalerbuchar'/>.


==Verbreitung==
==Verbreitung==

Version vom 23. Januar 2018, 06:04 Uhr

Anguliphantes monticola (Kulczyński, 1881)
Alpen-Zwergweberchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Linyphiidae (Zwerg-/Baldachinspinnen)
Gattung: Anguliphantes (Zwergweberchen)
Reifezeit (Nentwig et al. 2012)
Monat:123456789101112
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:009393
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten VU
[CZ] Oberschlesien NT
[D] Deutschlandss===*
[D] Baden-Württemberges R
[FR] Frankreich VU
[PL] Bielitz-Biala NT
[PL] Kattowitz NT
[PL] Opole NT
[PL] Oberschlesien NT
[PL] Tschenstochau ?
[SK] Slowakei NT
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Lepthyphantes culminicola
  • Lepthyphantes monticola

Merkmale

Körperlänge: Beide Geschlechter erreichen 1,8 bis 2,2 mm (Wiehle 1956).

Prosoma gelbbraun, leicht schwärzlich getönt, Rand dunkler, am hinteren Ende der Kopfregion ein mittlerer heller Bezirk. Sternum hellbraun, schwarz übertönt, Coxen heller als das Sternum, Unterlippe ebenfalls schwarz getönt, Gnathocoxen und Chelizeren gelbbraun. Beine etwas dunkler als das Prosoma. Femur Ⅰ mit einer prolateralen Borste (länger als der Durchmesser des Gliedes), Ⅱ—Ⅳ unbewehrt. Tibia Ⅰ außer den dorsalen Borsten mit einer retrolateralen neben der distalen dorsalen Borste. Metatarsus Ⅰ—Ⅲ mit einer dorsalen Borste, die auf Metatarsus Ⅳ fehlt, Becherhaar auf Metatarsus Ⅰ: 0,20. (Wiehle 1956) Wiehleformel: 2-2-2-2 (Stäubli A 2013). Opisthosoma grau, Unterseite dunkler. (Wiehle 1956)

Männchen

Kopf: Hinter den Augen 1 oder 2 lange, abstehende, nach vorn gekrümmte Borsten. Pedipalpus: Patella mit einer langen, zur Innenseite gebogenen Stachelborste. Tibia etwas kürzer als die Patella. Bulbus: Lamella characteristica lang und schmal, am Ende nach oben hin gebogen, der Rand gezahnt. Das Paracymbium trägt an der Stelle, wo der Querast in den Endast umbiegt, einen schwarzen, konisch spitzen Zahn, der leicht zu sehen ist. (Wiehle 1956)

Ähnliche Arten

Große Ähnlichkeit mit Anguliphantes tripartitus (Thaler & Buchar 1993).

Lebensraum

Subalpine Bergwälder, alpine Grasheiden und Hochmoore bis 3000 m üNN (Nentwig et al. 2012). In den Alpen häufige Art der Bodenschicht der subalpinen Nadelwälder und der alpinen Grasheiden (Thaler & Buchar 1993).

Verbreitung

Europa (World Spider Catalog 2017).

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise und Checklisten