Harpactocrates ravastellus: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Wiki der Arachnologischen Gesellschaft e. V.
Zur Navigation springenZur Suche springen
(Verbreitung: und kryptische Artenvielfalt)
(Diverse Updates)
Zeile 15: Zeile 15:
|verbreitung=<europakarte name='{{PAGENAME}}' width='400' />
|verbreitung=<europakarte name='{{PAGENAME}}' width='400' />
}}
}}
{{Lücke}}
==Verbreitung==
Spanien und Frankreich<ref name='platnick'>{{Lit Platnick 2013 WSC 14.0|Dysderidae}}</ref>. Endemisch in den Pyrenäen [[http://www.wsc.nmbe.ch/reference/13777]].


==Taxonomische Anmerkungen==
==Taxonomische Anmerkungen==
Nach neueren genetischen Analysen verbergen sich unter dem Namen ''Harpactocrates ravastellus'' zwei sehr nahe verwandte Arten, die sich in verschiedenen eiszeitlichen Refugien im Westen und Osten der Pyrenäen entwickelt haben. Die beiden Formen unterscheiden sich nicht nur genetisch, sondern zeigen auch subtile Unterschiede in den Genitalstrukturen und zeigen nur in einer schmalen Kontaktzone in den Zentralpyrenäen Anzeichen einer Vermischung. [[http://www.wsc.nmbe.ch/reference/13777]] Das hier abgebildete Tier gehört zur westlichen Form; die Originalbeschreibung von ''{{PAGENAME}}'' beruht auf Material beider Formen, bildet aber nur die östliche Form ab.
Nach neueren genetischen Analysen verbergen sich unter dem Namen ''Harpactocrates ravastellus'' zwei sehr nahe verwandte Arten, die sich in verschiedenen eiszeitlichen Refugien im Westen und Osten der Pyrenäen entwickelt haben. Die beiden Formen unterscheiden sich nicht nur genetisch, sondern zeigen auch subtile Unterschiede in den Genitalstrukturen und zeigen nur in einer schmalen Kontaktzone in den Zentralpyrenäen Anzeichen einer Vermischung.<ref name='Bidegaray-Batista et al 2016'>{{Lit Bidegaray-Batista et al 2016 Imprints of multiple glacial refugia in the Pyrenees}}</ref> Das hier abgebildete Tier gehört zur westlichen Form; die Originalbeschreibung von ''{{PAGENAME}}'' beruht auf Material beider Formen, bildet aber nur die östliche Form ab.


==Lebensraum==
==Lebensraum==
Gewöhnlich in Nadel-, Laub- oder Mischwäldern, zudem in alpinen Wiesen und Steinbrüchen, im Laub, im Moos und unter Steinen. In Höhen von 1100 bis 2400 m.<ref name='unibern'/>
Gewöhnlich in Nadel-, Laub- oder Mischwäldern, zudem in alpinen Wiesen und Steinbrüchen, im Laub, im Moos und unter Steinen. In Höhen von 1100 bis 2400 m.<ref name='unibern'/>
==Verbreitung==
Spanien und Frankreich<ref name="wsc">{{Lit WSC|17.5|2017-01-27}}</ref>. Endemisch in den Pyrenäen<ref name='Bidegaray-Batista et al 2016'/>.


==Bilder==
==Bilder==
Zeile 33: Zeile 31:
</gallery>
</gallery>


==Weitere Links==
{{weblinks}}
* {{SpiEuSpezies}}
* {{Pages Oger}}


==Quellen==
==Quellen==
Zeile 41: Zeile 37:


===Quellen der Nachweise===
===Quellen der Nachweise===
<checklistenrefs artname='{{PAGENAME}}'/>
<checklistenrefs artname='{{PAGENAME}}'/>

Version vom 27. Januar 2017, 04:00 Uhr

Harpactocrates ravastellus Simon, 1914
Harpactocrates ravastellus m 7,39mm Gedre HautesPyrenees imWald 13Jun08 POger.jpg
Männchen (Frankreich)
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Dysderidae (Sechsaugenspinnen)
Gattung: Harpactocrates
Reifezeit (Nentwig et al. 2013)
Monat:123456789101112
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:004754
Gefährdung nach Roter Liste
Rote Liste-Daten liegen uns für dieses Taxon nicht vor.

Taxonomische Anmerkungen

Nach neueren genetischen Analysen verbergen sich unter dem Namen Harpactocrates ravastellus zwei sehr nahe verwandte Arten, die sich in verschiedenen eiszeitlichen Refugien im Westen und Osten der Pyrenäen entwickelt haben. Die beiden Formen unterscheiden sich nicht nur genetisch, sondern zeigen auch subtile Unterschiede in den Genitalstrukturen und zeigen nur in einer schmalen Kontaktzone in den Zentralpyrenäen Anzeichen einer Vermischung. (Bidegaray-Batista et al. 2016) Das hier abgebildete Tier gehört zur westlichen Form; die Originalbeschreibung von Harpactocrates ravastellus beruht auf Material beider Formen, bildet aber nur die östliche Form ab.

Lebensraum

Gewöhnlich in Nadel-, Laub- oder Mischwäldern, zudem in alpinen Wiesen und Steinbrüchen, im Laub, im Moos und unter Steinen. In Höhen von 1100 bis 2400 m. (Nentwig et al. 2013)

Verbreitung

Spanien und Frankreich (World Spider Catalog 2017). Endemisch in den Pyrenäen (Bidegaray-Batista et al. 2016).

Bilder


Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise