Trabea paradoxa: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 30. Dezember 2016, 06:11 Uhr

Trabea paradoxa Simon, 1876
Trabea-paradoxa GR-Pantokrator 10-05 05.jpg
Männchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Lycosidae (Wolfspinnen)
Gattung: Trabea
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:019257
Gefährdung nach Roter Liste
Rote Liste-Daten liegen uns für dieses Taxon nicht vor.

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen bis zu 7,6 mm (Nentwig et al. 2013)

Zierliche, blass braune Wolfspinne mit großen Augen. Das Prosoma ist lateral schwärzlich übertönt und lässt so ein unscharfes helleres Mittelband und Seitenbänder frei. Das Opisthosoma ist einheitlich gelblich bis braungrau gefärbt. Am vorderen Rand ist der Ansatz eines undeutlichen, leicht heller abgesetzten Herzflecks zu erkennen. Die Beine sind wie der Körper gefärbt, distal werden vor allem die Vorderbeine etwas dunkler. Die Vorderbeine der Männchen sind deutlich verdunkelt (Femur distal, Patella und Tibia). Vor allem die Unterseiten der Tibien sind dicht mit auffälligen, langen, schwarzen Haaren besetzt. Metatarsus und Tarsus sind wieder heller abgesetzt.

Ähnliche Arten

Trabea paradoxa ist nahe verwandt mit T. cazorla (Snazell 1983).

Lebensraum

Horste grasähnlicher Pflanzen, Strandhafer und Nadelstreu lichter Kiefernwäder.

Lebensweise

Die Art ist dämmerungs- bzw. nachtaktiv und jagt kleine Insekten, die optisch wahrgenommen werden. Tagsüber halten sich die Tiere in den tieferen Regionen von Grashorsten oder Nadelstreu auf, bei Dämmerung klettern sie weiter nach oben. Trabea paradoxa ist in der Lage mittels Fußscopula an glatten Pflanzen (oder z.B. Glasscheiben) zu laufen.

Die Art ist ausgesprochen trockenheits- und hungertolerant. Sie kann wochenlang ohne Nahrung und Wasser in trockener Umgebung überleben.

Verbreitung

Südeuropa und Türkei (World Spider Catalog 2016).

Bilder


Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise