Ozyptila trux: Unterschied zwischen den Versionen

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==Merkmale==
==Merkmale==
'''Körperlänge:''' Weibchen werden 4 bis 5 mm lang, Männchen 3 bis 4 mm <ref name="roberts"/> <ref>{{Daten zu Ozyptila trux}}</ref>.
'''Körperlänge:''' Weibchen erreichen 4 bis 5 mm, Männchen 3 bis 4 mm <ref name="roberts"/> <ref>{{Daten zu Ozyptila trux}}</ref>.


===Weibchen===
===Weibchen===
'''Prosoma''' dorsal gelbbraun bis braun. Das Medianband ist mit zwei dunkelbraunen Randstreifen versehen. Der Voderleib ist zusätzlich mit keulenförmigen Haaren (besonders im Bereich des Medianbandes) und einigen kürzeren Haaren besetzt. '''Opisthosoma''' dorsal blassbraun, mit einer variablen Anzahl unterbrochener schwarzer oder brauner Querbalken. Die Oberfläche des Hinterleibs ist mit einigen keulenförmigen Haaren versehen, jedoch in geringerer Anzahl als bei anderen Arten. '''Beine''' gelb bis gelbbraun, normalerweise ohne Zeichnung oder Markierungen. <ref name="British Spiders I">{{Lit Locket & Millidge British spiders I 1951}}</ref>  
'''Prosoma''' dorsal gelbbraun bis braun. Das Medianband ist mit zwei dunkelbraunen Randstreifen versehen. Der Vorderleib ist zusätzlich mit keulenförmigen Haaren (besonders im Bereich des Medianbandes) und einigen kürzeren Haaren besetzt. '''Opisthosoma''' dorsal blassbraun, mit einer variablen Anzahl unterbrochener schwarzer oder brauner Querbalken. Die Oberfläche des Hinterleibs ist mit einigen keulenförmigen Haaren versehen, jedoch in geringerer Anzahl als bei anderen Arten. '''Beine''' gelb bis gelbbraun, normalerweise ohne Zeichnung oder Markierungen. <ref name="British Spiders I">{{Lit Locket & Millidge British spiders I 1951}}</ref>  


===Männchen===
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''{{PAGENAME}}'' lebt am Boden verschiedener, nicht zu trockener Lebensräume <ref name="roberts"/>.  
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In Schleswig-Holstein in Nadelwäldern auf Rohhumus, Moorwälder und an der Ostsee auf Salzwiesen und Röhricht. Vereinzelt in Knicks, auf Agrarflächen und in Heiden. [[Habitatansprüche|Hemoiscotophil und hemihygrophil]]. <ref name="reinke">{{lit reinke spifau}}</ref>
In Schleswig-Holstein in Nadelwäldern auf Rohhumus, Moorwäldern und an der Ostsee auf Salzwiesen und Röhricht. Vereinzelt in Knicks, auf Agrarflächen und in Heiden. [[Habitatansprüche|Hemoiscotophil und hemihygrophil]]. <ref name="reinke">{{lit reinke spifau}}</ref>


==Verbreitung==
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==Bilder==
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Bild:Ozyptila trux female dosal-front-sidewiev.jpg
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Bild:Ozyptila_trux_alperstedt_08-04_05-epig.jpg|Epigyne
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===Weitere Links===
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*{{Lit Nentwig et al 2003 Spinnen Mitteleuropas}}


==Quellen==
==Quellen==

Version vom 13. Februar 2013, 16:26 Uhr

Ozyptila trux (Blackwall, 1846)
Wiesen-Zwergkrabbenspinne
Ozyptila trux f alperstedt 08-04 03.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Thomisidae (Krabbenspinnen)
Gattung: Ozyptila (Zwergkrabbenspinnen)
Reifezeit (Roberts 1996)
Monat:123456789101112
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:030914
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten LC
[CZ] Tschechien ES
[CZ] Oberschlesien *
[D] Deutschlandsh===*
[D] Berlinh===*
[D] Brandenburg *
[D] Baden-Württembergh *
[D] Mecklenburg-Vorp.h== *
[D] Niedersachsen *
[D] Niedersachsen (H) *
[D] Niedersachsen (T) *
[D] Nordrhein-Westfalenh<(↓)=*
[D] Schleswig-Holsteinh===*
[D] Thüringen G
[NO] Norwegen LC
[PL] Bielitz-Biala *
[PL] Kattowitz *
[PL] Opole *
[PL] Oberschlesien *
[PL] Tschenstochau *

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen 4 bis 5 mm, Männchen 3 bis 4 mm (Roberts 1996) (Lemke 2011).

Weibchen

Prosoma dorsal gelbbraun bis braun. Das Medianband ist mit zwei dunkelbraunen Randstreifen versehen. Der Vorderleib ist zusätzlich mit keulenförmigen Haaren (besonders im Bereich des Medianbandes) und einigen kürzeren Haaren besetzt. Opisthosoma dorsal blassbraun, mit einer variablen Anzahl unterbrochener schwarzer oder brauner Querbalken. Die Oberfläche des Hinterleibs ist mit einigen keulenförmigen Haaren versehen, jedoch in geringerer Anzahl als bei anderen Arten. Beine gelb bis gelbbraun, normalerweise ohne Zeichnung oder Markierungen. (Locket & Millidge 1951)

Männchen

Ozyptila trux m alperstedt 08-04 02.jpg Prosoma dorsal mit dunkelbraunen bis schwarzbraunen Seitenbereichen, mit helleren Längsflächen nahe des Randes. Mittlerer Bereich gelbbraun, mitunter dunkelbraun überzogen. Haare des Vorderkörpers borstig, Haare des Clypeus nur leicht keulenförmig. Opisthosoma blassbraun bis braun, mit einer variablen Anzahl von weißen Flächen und schwarzen Punkten und Querbalken. Beine blassgelb bis gelbbraun, mitunter mit braunen Punkten. Femora I und II dunkelbraun oder auch nur dunkel gemustert. (Locket & Millidge 1951)

Ähnliche Arten

Die sehr ähnliche und auch genital kaum zu unterscheidende Ozyptila westringi ist im Gegensatz zu Ozyptila trux halophil und wurde im Übergangsbereich zwischen Salzwiesen und Dünen gefunden (bisher sehr wenige Nachweise an der norddeutschen Küste und in Königsberg) (Arachnologische Gesellschaft 2020).

Lebensraum

Ozyptila trux lebt am Boden verschiedener, nicht zu trockener Lebensräume (Roberts 1996).

In Schleswig-Holstein in Nadelwäldern auf Rohhumus, Moorwäldern und an der Ostsee auf Salzwiesen und Röhricht. Vereinzelt in Knicks, auf Agrarflächen und in Heiden. Hemoiscotophil und hemihygrophil. (Reinke & Irmler 1994)

Verbreitung

Paläarktisch verbreitet, ebenso in Kanada (Platnick 2013).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

  • Arachnologische Gesellschaft (2020): Atlas der Spinnentiere Europas.
  • Lemke M (2011): Daten zu Ozyptila trux. wiki.spinnen-forum.de, 1 S.
  • Locket GH & Millidge AF (1951): British Spiders Vol. I. Ray Society, 310 S.
  • Platnick NI (2013): The World Spider Catalog, Version 13.5. The American Museum of Natural History.
  • Reinke HD & Irmler U (1994): Die Spinnenfauna (Araneae) Schleswig-Holsteins am Boden und in bodennaher Vegetation. Faun.-Ökol. Mitt. Supplement 17, S. 1–147, ISSN 0430-1285.
  • Roberts MJ (1996): Collins Field Guide. Spiders of Britain and Northern Europe. HarperCollins Publishers Ltd.. ISBN 0-00-219981-5, 383 S.

Quellen der Nachweise