Pholcomma gibbum: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Körperlänge''': Männchen und Weibchen erreichen 1,25 bis 1,5 mm <ref name="roberts">{{Lit Roberts 1995 Field guide}}</ref>.  
'''Körperlänge''': Männchen und Weibchen erreichen 1,25 bis 1,5 mm <ref name="roberts">{{Lit Roberts 1995 Field guide}}</ref>.  


Sehr gedrungene, kurzbeinige Kugelspinne mit unauffälliger Färbung.
Breites '''Prosoma''' dorsal rotbraun bis gelbbraun. Augenstellung besonders, drei Augen zu je einer Gruppe seitlich eng angeordnet, dazwischenliegend ein wesentlich kleineres Augenpaar. Sternum genetzt gelb bis braun, mit einem schwarzen Rand und posterior verbreitert. '''Opisthosoma''' braun mit vier rotbraunen, eingesenkten Punkten. '''Beine''' gelbbraun bis orange, auf allen Tibien mit zwei dorsalen Stacheln. Die für Kugelspinnen typischen kammartig gezähnten Borsten an Tarsus IV sind bei dieser Art nur sehr undeutlich ausgeprägt. <ref name="British Spiders II">{{Lit Locket & Millidge British spiders II 1953}}</ref>  
 
Breites '''Prosoma''' dorsal rotbraun bis gelbbraun. Augenstellung besonders, drei Augen zu je einer Gruppe seitlich eng angeordnet, dazwischenliegend ein wesentlich kleineres Augenpaar. Sternum genetzt gelb bis braun, mit einem schwarzen Rand und posterior verbreitert.
 
'''Opisthosoma''' braun mit vier rotbraunen, eingesenkten Punkten.
 
'''Beine''' gelbbraun bis orange, auf allen Tibien mit zwei dorsalen Stacheln. Die für Kugelspinnen typischen kammartig gezähnten Borsten an Tarsus IV sind bei dieser Art nur sehr undeutlich ausgeprägt. <ref name="British Spiders II">{{Lit Locket & Millidge British spiders II 1953}}</ref> .


'''Männchen''' besitzen dorsal auf dem Opisthosoma ein hart sklerotisiertes Scutum, welches an den Seiten herabreicht <ref name="British Spiders II"/>.
'''Männchen''' besitzen dorsal auf dem Opisthosoma ein hart sklerotisiertes Scutum, welches an den Seiten herabreicht <ref name="British Spiders II"/>.


Pedipalpus mit einem langen und basal keulenförmig verdickten Embolus.
'''Pedipalpus''' mit einem langen und kräftigen <ref name="Heimer Nentwig">{{Lit Heimer Nentwig 1991}}</ref> und basal keulenförmig verdickten Embolus (siehe Bilder).


==Verbreitung==
==Verbreitung==

Version vom 16. Dezember 2012, 12:37 Uhr

Pholcomma gibbum (Westring, 1851)
Panzerkugelspinne
Pholcomma-gibbum Reinstaedt 10-04 01.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Theridiidae (Kugelspinnen)
Gattung: Pholcomma (Panzerkugelspinnen)
Reifezeit (Nentwig et al. 2012)
Monat:123456789101112
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:007868
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten VU
[CZ] Tschechien ES
[CZ] Oberschlesien ?
[D] Deutschlandh===*
[D] Berlinss===*
[D] Brandenburg *
[D] Baden-Württembergmh *
[D] Mecklenburg-Vorp.s=(↓) V
[D] Niedersachsen *
[D] Niedersachsen (H) *
[D] Niedersachsen (T) *
[D] Nordrhein-Westfalenmh===*
[D] Schleswig-Holsteinsh===*
[D] Thüringen 3
[NO] Norwegen LC
[PL] Bielitz-Biala NT
[PL] Kattowitz ?
[PL] Opole NT
[PL] Oberschlesien NT
[PL] Tschenstochau ?

Merkmale

Körperlänge: Männchen und Weibchen erreichen 1,25 bis 1,5 mm (Roberts 1996).

Breites Prosoma dorsal rotbraun bis gelbbraun. Augenstellung besonders, drei Augen zu je einer Gruppe seitlich eng angeordnet, dazwischenliegend ein wesentlich kleineres Augenpaar. Sternum genetzt gelb bis braun, mit einem schwarzen Rand und posterior verbreitert. Opisthosoma braun mit vier rotbraunen, eingesenkten Punkten. Beine gelbbraun bis orange, auf allen Tibien mit zwei dorsalen Stacheln. Die für Kugelspinnen typischen kammartig gezähnten Borsten an Tarsus IV sind bei dieser Art nur sehr undeutlich ausgeprägt. (Locket & Millidge 1953)

Männchen besitzen dorsal auf dem Opisthosoma ein hart sklerotisiertes Scutum, welches an den Seiten herabreicht (Locket & Millidge 1953).

Pedipalpus mit einem langen und kräftigen (Heimer & Nentwig 1991) und basal keulenförmig verdickten Embolus (siehe Bilder).

Verbreitung

Pholcomma gibbum ist in Europa und in Nordafrika bis Aserbaidjan verbreitet (Platnick 2013).

Lebensraum

In verschiedenen Lebensräumen wie Moore und Heide, aber auch an sandigen Stellen (Locket & Millidge 1953).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise