Ozyptila trux: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Wiki der Arachnologischen Gesellschaft e. V.
Zur Navigation springenZur Suche springen
(Verweis auf Messungen)
(Bilder + Texte)
Zeile 25: Zeile 25:
}}
}}


==Biologie==
==Beschreibung==
Das Weibchen wird 4 bis 5 mm groß, das Männchen 3 bis 4 mm <ref name="roberts">{{lit_roberts_field}}</ref>. Siehe auch [[{{PAGENAME}}/Daten|Messungen]].
Körperlänge: Weibchen werden 4 bis 5 mm lang, Männchen 3 bis 4 mm<ref name="roberts">{{lit_roberts_field}}</ref>. Siehe auch [[{{PAGENAME}}/Daten|Messungen]].


In verschiedenen, nicht zu trockenen Lebensräumen. Nicht halophil. Weit verbreitet und häufig <ref name="uniBern">{{_lit_uniBern}}</ref>. Bodenbewohner <ref name="roberts"/>.
==Lebensraum==
''{{PAGENAME}}'' lebt am Boden verschiedener, nicht zu trockenen Lebensräumen. Nicht halophil.<ref name="uniBern">{{_lit_uniBern}}</ref><ref name="roberts"/>. {{Autor|Reinke}} nennt als Lebensräume Nadelwälder auf Rohhumus, Moorwälder und an der Ostsee Salzwiesen und Röhricht. Vereinzelt in Knicks, auf Agrarflächen und in Heiden. [[Habitatansprüche|Hemoiscotophil und hemihygrophil]].<ref name="reinke">{{lit reinke spifau}}</ref>


==Lebensraum==
==Ähnliche Arten==
In Nadelwäldern auf Rohhumus, in Moorwäldern und an der Ostsee in Salzwiesen und Röhricht. Vereinzelt in Knicks, auf Agrarflächen und in Heiden. [[Habitatansprüche|Hemoiscotophil und hemihygrophil]]. <ref name="reinke">{{lit reinke spifau}}</ref>
Die sehr ähnliche und auch genital kaum zu unterscheidende ''[[Ozyptila westringi]]'' ist im Gegensatz zu ''{{PAGENAME}}'' halophil und wurde im Übergangsbereich zwischen Salzwiesen und Dünen gefunden (bisher sehr wenige Nachweise an der norddeutschen Küste und in Königsberg)<ref name="uniBern"/><ref>{{AragesNachweise}}</ref>.


==Verbreitung==
==Verbreitung==
Paläarktisch verbreitet und ebenso in Kanada <ref name="platnick">{{lit_platnick}}</ref>.
Paläarktisch verbreitet und ebenso in Kanada <ref name="platnick">{{lit_platnick}}</ref>.
Die Art ist in Mitteleuropa weit verbreitet und häufig<ref name="uniBern"/>


==Bilder==
==Bilder==
<gallery caption="Weibchen">
<gallery caption="Weibchen">
Datei:Ozyptila-trux No-Liesten 09-10 02.jpg|Weibchen
Bild:Ozyptila_trux_alperstedt_08-04_05-epig.jpg|Epigyne
Bild:Ozyptila_trux_alperstedt_08-04_05-epig.jpg|Epigyne
Datei:Ozyptila-trux No-Liesten 09-10 03-Epig.jpg|Epigyne
</gallery>
</gallery>
<gallery caption="Männchen">
<gallery caption="Männchen">

Version vom 14. November 2009, 18:14 Uhr

Ozyptila trux (Blackwall, 1846)
Wiesen-Zwergkrabbenspinne
Ozyptila trux f alperstedt 08-04 03.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Thomisidae (Krabbenspinnen)
Gattung: Ozyptila (Zwergkrabbenspinnen)
Verbreitung in Europa (Blick 2004) (Kronestedt 2001) (Scharff & Gudik-Sørensen O 2011) (Koponen 2008) (Åkra K & Hauge 2000) (Blagoev et al. 2002) (Stoch 2003) (Morano 2005)
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:030914
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten LC
[CZ] Tschechien ES
[CZ] Oberschlesien *
[D] Deutschlandsh===*
[D] Berlinh===*
[D] Brandenburg *
[D] Baden-Württembergh *
[D] Mecklenburg-Vorp.h== *
[D] Niedersachsen *
[D] Niedersachsen (H) *
[D] Niedersachsen (T) *
[D] Nordrhein-Westfalenh<(↓)=*
[D] Schleswig-Holsteinh===*
[D] Thüringen G
[NO] Norwegen LC
[PL] Bielitz-Biala *
[PL] Kattowitz *
[PL] Opole *
[PL] Oberschlesien *
[PL] Tschenstochau *

Beschreibung

Körperlänge: Weibchen werden 4 bis 5 mm lang, Männchen 3 bis 4 mm (Roberts 1996). Siehe auch Messungen.

Lebensraum

Ozyptila trux lebt am Boden verschiedener, nicht zu trockenen Lebensräumen. Nicht halophil. (Nentwig et al. 2012) (Roberts 1996). Reinke nennt als Lebensräume Nadelwälder auf Rohhumus, Moorwälder und an der Ostsee Salzwiesen und Röhricht. Vereinzelt in Knicks, auf Agrarflächen und in Heiden. Hemoiscotophil und hemihygrophil. (Reinke & Irmler 1994)

Ähnliche Arten

Die sehr ähnliche und auch genital kaum zu unterscheidende Ozyptila westringi ist im Gegensatz zu Ozyptila trux halophil und wurde im Übergangsbereich zwischen Salzwiesen und Dünen gefunden (bisher sehr wenige Nachweise an der norddeutschen Küste und in Königsberg) (Nentwig et al. 2012) (Arachnologische Gesellschaft 2020).

Verbreitung

Paläarktisch verbreitet und ebenso in Kanada (Platnick 2013).

Die Art ist in Mitteleuropa weit verbreitet und häufig (Nentwig et al. 2012)

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen