Drassyllus praeficus: Unterschied zwischen den Versionen

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==Lebensraum==
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Trockene und warme Standorte. Z.B. Trockenrasen, alte Weinberge, lichte und trockene Waldgebiete oder Berghänge mit Gerölldecke, vereinzelte Funde in feuchteren Gebieten<ref name="Grimm"/>. Besonders in Halbtrockenrasen, Heiden und an trockenen Straßenrädern<ref name='reinke_irmler_1994'>{{Lit Reinke Irmler 1994 Spinnenfauna SH}}</ref>.
Trockene und warme Standorte. Z.B. Trockenrasen, alte Weinberge, lichte und trockene Waldgebiete oder Berghänge mit Gerölldecke, vereinzelte Funde in feuchteren Gebieten<ref name="Grimm"/>. Besonders in Halbtrockenrasen, Heiden und an trockenen Straßenrädern<ref name='reinke_irmler_1994'>{{Lit Reinke Irmler 1994 Spinnenfauna SH}}</ref>. Auf alpinen Trockenweiden<ref name='Rief & Ballini 2017'>{{Lit Rief Ballini 2017 Erhebung der Spinnen und Weberknechte in den LTSER-Untersuchungsflächen in Matsch im Rahmen der Forschungswoche 2016}}</ref>.


==Verbreitung==
==Verbreitung==

Version vom 14. Juni 2018, 08:28 Uhr

Drassyllus praeficus (L. Koch, 1866)
Sonnenkammbein
Drassyllus-praeficus Peyrepertuse 15-12 01-female.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Gnaphosidae (Plattbauchspinnen)
Gattung: Drassyllus (Kammbeine)
Reifezeit (Nentwig et al. 2012)
Monat:123456789101112
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:027082
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten VU
[CZ] Tschechien ES
[D] Deutschlandsh===*
[D] Berlinh<==*
[D] Brandenburg *
[D] Baden-Württembergh V
[D] Mecklenburg-Vorp.h=(↓) *
[D] Niedersachsen 3
[D] Niedersachsen (H) 3
[D] Niedersachsen (T) 3
[D] Nordrhein-Westfalenmh<(↓)=V
[D] Schleswig-Holsteins==-DV
[D] Sachsen 3
[NO] Norwegen LC
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Prosthesima latitans
  • Prosthesima praefica
  • Zelotes praeficus

Merkmale

Körperlänge: Weibchen ungefähr 5 bis 8 mm, Männchen 5 bis 7 mm (Grimm 1985).

Schwarz, matt glänzend. Die Metatarsi der Beine sind etwas heller, die Tarsi dann nochmal deutlicher hell abgesetzt. Ebenfalls heller ist das Epigynenfeld. HMA größer (typisch für die Gattung) und sich fast berührend. Metatarsi I und II mit einem ventralen Stachelpaar nahe der Basis (Locket & Millidge 1951), keine ausgeprägten Scopulapolster an Tarsi und Metatarsi I und II. Stattdessen zwei mediane Reihen aus kurzen und kräftigen Stacheln (Grimm 1985).

Männchen mit dunkelbraunem Scutum, welches knapp die Mitte der dorsalen Opisthosomafläche erreicht (Grimm 1985).

Der Embolus des Pedipalpus entspringt sehr basal. Distale Apophyse geteilt und kleiner (Grimm 1985).

Epigyne mit fast kreisförmigen Rillen der oberen Cuticulafalte. Lateral mit blattartig herausstehenden Strukturen, welche die Rillen lateral teilweise abdecken (Grimm 1985).

Lebensraum

Trockene und warme Standorte. Z.B. Trockenrasen, alte Weinberge, lichte und trockene Waldgebiete oder Berghänge mit Gerölldecke, vereinzelte Funde in feuchteren Gebieten (Grimm 1985). Besonders in Halbtrockenrasen, Heiden und an trockenen Straßenrädern (Reinke & Irmler 1994). Auf alpinen Trockenweiden (Rief & Ballini 2017).

Verbreitung

Drassyllus praeficus ist von Europa bis Zentralasien (World Spider Catalog 2016).

Laut Nachweiskarten der AraGes in Deutschland (bis auf den äußersten Norden) relativ häufig nachgewiesen (Arachnologische Gesellschaft 2020).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise