Pocadicnemis juncea: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Wiki der Arachnologischen Gesellschaft e. V.
Zur Navigation springenZur Suche springen
K (Absätze)
Zeile 26: Zeile 26:


==Lebensraum==
==Lebensraum==
Hygrophil. Meist auf offenen Flächen<ref name='unibern'/>. In Schweden auf offenen und halboffenen Flächen mit Kräutern und Gräsern. Am häufigsten in feuchten Habitaten (z. B. ''Sphagnum''), aber auch an trockenen Standorten.<ref name='jonsson'>{{Lit Jonsson 1995 Pocadicnemis}}</ref>
Hygrophil. Meist auf offenen Flächen<ref name='unibern'/>. In Schweden auf offenen und halboffenen Flächen mit Kräutern und Gräsern. Am häufigsten in feuchten Habitaten (z. B. ''Sphagnum''), aber auch an trockenen Standorten.<ref name='jonsson'>{{Lit Jonsson 1995 Pocadicnemis}}</ref> Häufige Art am Küstensaum der Ostsee, dort in Heiden, Dünen und Halbtrockenrasen sowie in Salzwiesen und Uferbiotopen; im Binnenland im mittel ­
feuchten Grünland und angrenzenden Knick, seltener auf Sandäckern, Feuchtweiden und im trockenen Grünland; vereinzelt auf Lehmäckem sowie in Salzwiesen und den trockenen Ökosystemen der Nordseeeküste, nicht in  Heiden des Binnenlandes gefunden; hemiphotophil, hemihygrophil, halotolerant<ref name='ri94'>{{Lit Reinke Irmler 1994 Spinnenfauna SH}}</ref>.


Halotolerant, auf Salzwiesen vorkommend<ref name='Finch 2008'>{{Lit Finch 2008 Webspinnen Weberknechte und Pseudoskorpione der Ostfriesischen Inseln}}</ref>.[[Kategorie:Halotolerant]][[Kategorie:Hygrophil]]
Halotolerant, auf Salzwiesen vorkommend<ref name='Finch 2008'>{{Lit Finch 2008 Webspinnen Weberknechte und Pseudoskorpione der Ostfriesischen Inseln}}</ref>.[[Kategorie:Halotolerant]][[Kategorie:Hygrophil]]

Version vom 28. Dezember 2019, 19:20 Uhr

Pocadicnemis juncea Locket & Millidg, 1953
Faden-Lassospinnchen
P juncea BewDueNoer f dorsal.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Linyphiidae (Zwerg-/Baldachinspinnen)
Gattung: Pocadicnemis (Lassospinnchen)
Reifezeit (Nentwig et al. 2012)
Monat:123456789101112
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:012382
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten NT
[CZ] Tschechien ES
[CZ] Oberschlesien ?
[D] Deutschlandsh===*
[D] Berlinh===*
[D] Brandenburg *
[D] Baden-Württembergh *
[D] Mecklenburg-Vorp.h=(↓) *
[D] Niedersachsen *
[D] Niedersachsen (H) *
[D] Niedersachsen (T) *
[D] Nordrhein-Westfalenh<(↓)=*
[D] Schleswig-Holsteinsh===*
[PL] Bielitz-Biala ?
[PL] Kattowitz ?
[PL] Opole ?
[PL] Oberschlesien NT
[PL] Tschenstochau NT
[SK] Slowakei DD

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen 1,9 bis 2,0 mm, Männchen 1,7 bis 1,8 mm. (Nentwig et al. 2012)

Ahnliche Arten

Pocadicnemis pumila sieht dieser Art sehr ähnlich und ist auch genital schwer von ihr zu unterscheiden. Die Biologie beider Arten ist ähnlich und Pocadicnemis juncea wurde früher oft mit P. pumila verwechselt (Nentwig et al. 2012).

Pocadicnemis juncea pumila palp HLovbrekke.jpg Die beiden Arten unterscheiden sich in der Form der Embolusspitze.
Pocadicnemis pumila juncea epigyn vonhinten HLovbrekke.jpg ... und in der Form der Epigyne.

Lebensraum

Hygrophil. Meist auf offenen Flächen (Nentwig et al. 2012). In Schweden auf offenen und halboffenen Flächen mit Kräutern und Gräsern. Am häufigsten in feuchten Habitaten (z. B. Sphagnum), aber auch an trockenen Standorten. (Jonsson 1995) Häufige Art am Küstensaum der Ostsee, dort in Heiden, Dünen und Halbtrockenrasen sowie in Salzwiesen und Uferbiotopen; im Binnenland im mittel ­ feuchten Grünland und angrenzenden Knick, seltener auf Sandäckern, Feuchtweiden und im trockenen Grünland; vereinzelt auf Lehmäckem sowie in Salzwiesen und den trockenen Ökosystemen der Nordseeeküste, nicht in Heiden des Binnenlandes gefunden; hemiphotophil, hemihygrophil, halotolerant (Reinke & Irmler 1994).

Halotolerant, auf Salzwiesen vorkommend (Finch 2008).

Verbreitung

Pocadicnemis juncea ist in Europa verbreitet. (World Spider Catalog 2017)

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise