Araneus grossus: Unterschied zwischen den Versionen

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==Verbreitung==
==Verbreitung==
''{{PAGENAME}}'' ist vor allem in Südeuropa verbreitet. In Mittel- und Osteuropa ist sie viel seltener, in Deutschland sogar sehr selten. Die Art wurde auch einmal in Westeuropa, in Portugal, gefunden. <ref name="SpiMi">{{Lit uniBern}}</ref><ref>{{lit checklist es}}</ref>
''{{PAGENAME}}'' ist vor allem in Südeuropa verbreitet. In Mittel- und Osteuropa ist sie viel seltener. Die Art wurde auch einmal in Westeuropa, in Portugal, gefunden. <ref name="SpiMi">{{Lit uniBern}}</ref><ref>{{lit checklist es}}</ref> In Deutschland wurde die Art nur einmal gesichert nachgewiesen. Vermutlich handelte es sich um ein einzelnes verdriftetes Tier.<ref>{{Lit Blick et al 2016 Rote Liste und Gesamtartenliste der Spinnen Deutschlands}}</ref>


==Lebensraum==
==Lebensraum==

Version vom 17. August 2017, 14:09 Uhr

Araneus grossus (C. L. Koch, 1844)
Riesenkreuzspinne
Araneus-grossus Ungarn-SasHegy 09-05 01.jpg
Weibchen im Unterschlupf
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Araneidae (Radnetzspinnen)
Gattung: Araneus (Echte Kreuzspinnen)
Reifezeit (Nentwig et al. 2017)
Monat:123456789101112
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:014910
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten EN
[SK] Slowakei NT

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen 15 bis 23 mm, Männchen bis 11 mm (Nentwig et al. 2017).

Das Prosoma ist braun mit hellerem Rand. Die Augenregion ist gelblich und dicht mit hellen Haaren besetzt. Die Cheliceren sind braun, ebenso die undeutlich geringelten Beine. Das Opisthosoma ist hochgewölbt, hellbraun, mit dunkelbrauner Zeichnung und gelblichen Höckern. Das Sternum ist gelblich-braun mit dunklem Rand. (Nentwig et al. 2017)

Im Feld ist diese Art an der charakteristischen Zeichnung am Vorderrand des Opisthosomas zu identifizieren (Zamani & André 2017).

Verbreitung

Araneus grossus ist vor allem in Südeuropa verbreitet. In Mittel- und Osteuropa ist sie viel seltener. Die Art wurde auch einmal in Westeuropa, in Portugal, gefunden. (Nentwig et al. 2012) (Morano 2005) In Deutschland wurde die Art nur einmal gesichert nachgewiesen. Vermutlich handelte es sich um ein einzelnes verdriftetes Tier. (Blick et al. 2016)

Lebensraum

Araneus grossus lebt an Kräutern und Sträuchern warmer, sonniger Standorte (Nentwig et al. 2012). In Kärnten wurde die Art mehrfach auf xerothermen Felssteppen in Höhen von 680 bis 790 m gefunden (Komposch 2000).

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise und Checklisten