Panamomops mengei: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Körperlänge''': Männchen und Weibchen erreichen beide 1,4-1,6 mm<ref name="SpiMi"/>.
'''Körperlänge''': Männchen und Weibchen erreichen beide 1,4-1,6 mm<ref name="SpiMi"/>.


'''Prosoma''' ist gelbbraun, mit dunklen Flecken. '''Beine''' sind gelblich. '''Opisthosoma''' ist schwarzgrau. Epigyne des Weibchens mit stark sklerotisierter Einführöffnung.<ref name="SpiMi"/>
'''Prosoma''' gelblich braun, Foveabereich, Ränder und Radiärstreifen schwärzlich, '''Beine''' gelblich braun, '''Opisthosoma''' olivgrau mit hellerer Sprenkelung und angedeuteten Querlinien<ref name='Schikora 2015'>{{Lit_Schikora_2015_Die_Webspinnen_des_Nationalparks_Harz}}</ref>.. '''[[Wiehleformel]]''': 2-2-1-1<ref name="Roberts Linyphen">{{roberts sogb vol2}}</ref>
 
'''[[Wiehleformel]]''': 2-2-1-1<ref name="Roberts Linyphen">{{roberts sogb vol2}}</ref>


===Weibchen===
===Weibchen===
Epigyne: stark sklerotisierter Einführöffnung deutlich sichtbar<ref name="SpiMi"/>.
'''Epigyne''': stark sklerotisierter Einführöffnung deutlich sichtbar<ref name="SpiMi"/>.


===Männchen===
===Männchen===
Prosomaecken des Männchens mit Borstenbüscheln, die den Clypeus von oben gesehen überragen<ref name="SpiMi"/>. Schraubenschlüsselähnliche Tibialapophyse.
'''Kopfform''': Prosomaecken mit Borstenbüscheln, die den Clypeus von oben gesehen überragen<ref name="SpiMi"/>. Schraubenschlüsselähnliche Tibialapophyse.


==Ähnliche Arten==
==Ähnliche Arten==
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==Lebensraum==
==Lebensraum==
[[Bild:2015-09-27-870 Birkenmoorwald.jpg|thumb|400px|right|Fundort von ''{{PAGENAME}}''. Birkenmoorwald im Hasenmoor (Schleswig-Holstein, Deutschland).]]
[[Bild:2015-09-27-870 Birkenmoorwald.jpg|thumb|400px|right|Fundort von ''{{PAGENAME}}''. Birkenmoorwald im Hasenmoor (Schleswig-Holstein, Deutschland).]]
Die Art lebt in Moos und Streu der Wälder.<ref name="SpiMi"/>
Lebt vorwiegend in der Streu und im Moos von Laub- und Nadelwäldern, wird aber relativ selten nachgewiesen<ref name='Schikora 2015'/>.


==Verbreitung==
==Verbreitung==

Version vom 26. Januar 2016, 10:15 Uhr

Panamomops mengei Simon, 1926
Breithorn-Stierköpfchen
Panamomops mengei female A5205 PI9241.JPG
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Linyphiidae (Zwerg-/Baldachinspinnen)
Gattung: Panamomops (Stierköpfchen)
Reifezeit (Nentwig et al. 2015)
Monat:123456789101112
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:012201
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[CZ] Tschechien ES
[CZ] Oberschlesien ?
[D] Deutschlandmh=?=*
[D] Berlins===*
[D] Brandenburg *
[D] Baden-Württembergss D
[D] Mecklenburg-Vorp.ss== *
[D] Niedersachsen *
[D] Niedersachsen (H) *
[D] Niedersachsen (T) *
[D] Nordrhein-Westfalenes===R
[D] Schleswig-Holsteinss?> *
[NO] Norwegen LC
[PL] Bielitz-Biala ?
[PL] Kattowitz ?
[PL] Opole *
[PL] Oberschlesien *
[PL] Tschenstochau *
[SK] Slowakei DD

Merkmale

Körperlänge: Männchen und Weibchen erreichen beide 1,4-1,6 mm (Nentwig et al. 2015).

Prosoma gelblich braun, Foveabereich, Ränder und Radiärstreifen schwärzlich, Beine gelblich braun, Opisthosoma olivgrau mit hellerer Sprenkelung und angedeuteten Querlinien (Schikora 2015).. Wiehleformel: 2-2-1-1 (Roberts 1993)

Weibchen

Epigyne: stark sklerotisierter Einführöffnung deutlich sichtbar (Nentwig et al. 2015).

Männchen

Kopfform: Prosomaecken mit Borstenbüscheln, die den Clypeus von oben gesehen überragen (Nentwig et al. 2015). Schraubenschlüsselähnliche Tibialapophyse.

Ähnliche Arten

Die Epigyne von Oedothorax fuscus sieht sehr ähnlich aus, aber diese Art wird größer als Panamomops mengei. Die Wiehleformel ist allerdings dieselbe.

Lebensraum

Fundort von Panamomops mengei. Birkenmoorwald im Hasenmoor (Schleswig-Holstein, Deutschland).

Lebt vorwiegend in der Streu und im Moos von Laub- und Nadelwäldern, wird aber relativ selten nachgewiesen (Schikora 2015).

Verbreitung

Panamomops mengei ist paläarktisch verbreitet (World Spider Catalog 2015).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Weblinks

Quellen

Quellen der Nachweise