Gongylidiellum murcidum: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Körperlänge''': Weibchen erreichen 1,5 bis 2,3 mm, Männchen 1,4 bis 2,0 mm.<ref>{{Lit uniBern}}</ref>
'''Körperlänge''': Weibchen erreichen 1,5 bis 2,3 mm, Männchen 1,4 bis 2,0 mm.<ref>{{Lit uniBern}}</ref>


'''[[Wiehleformel]]''': 2-2-1-1 <ref name="linkey">{{Lit Staeubli Linyphenschluessel Version Mai 2013}}</ref>
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'''Sternum''' netzartig genarbt und schwarz übertönt. '''Coxae''' gelbbraun, wenig und unregelmäßig schwarz gezeichnet. Gnathocoxen gelbbraun mit einigen längeren Haaren auf winzigen Höckern. '''Chelizeren''' kräftig braun, netzartig genarbt. Vorderer Furchenrand mit 4 Zähnen, zu denen 1 oder 2 winzige Zahnbildungen treten. Hinterer Rand mit 4 auf einer Leiste stehenden Zähnchen.<ref name='wiehle 1960'>{{Lit Wiehle 1960 Tierwelt Deutschlands 47. Teil}}</ref>


===Weibchen===
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===Quellen der Nachweise===
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Version vom 24. Februar 2015, 06:18 Uhr

Gongylidiellum murcidum Simon, 1884
Breites Däumlingsspinnchen
Gongylidiellum murcidum Moelln Grundloser Kolk 2014-07-19 f.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Linyphiidae (Zwerg-/Baldachinspinnen)
Gattung: Gongylidiellum (Däumlingsspinnchen)
Reifezeit (Harvey 2014)
Monat:123456789101112
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:010691
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten EN
[CZ] Tschechien VU
[CZ] Oberschlesien ?
[D] Deutschlandmh<==*
[D] Berlinsh===*
[D] Brandenburg *
[D] Baden-Württembergmh *
[D] Bayern 3
[D] Bayern Av/A 3
[D] Bayern OG 3
[D] Bayern SL 3
[D] Bayern T/S 3
[D] Mecklenburg-Vorp.mh<<↓↓ 3
[D] Niedersachsen 3
[D] Niedersachsen (H) 3
[D] Niedersachsen (T) 3
[D] Nordrhein-Westfalens===*
[D] Schleswig-Holsteins==-DV
[D] Sachsen 3
[D] Thüringen 3
[NO] Norwegen LC
[PL] Bielitz-Biala ?
[PL] Kattowitz ?
[PL] Opole ?
[PL] Oberschlesien *
[PL] Tschenstochau *

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen 1,5 bis 2,3 mm, Männchen 1,4 bis 2,0 mm. (Nentwig et al. 2012)

Sternum netzartig genarbt und schwarz übertönt. Coxae gelbbraun, wenig und unregelmäßig schwarz gezeichnet. Gnathocoxen gelbbraun mit einigen längeren Haaren auf winzigen Höckern. Chelizeren kräftig braun, netzartig genarbt. Vorderer Furchenrand mit 4 Zähnen, zu denen 1 oder 2 winzige Zahnbildungen treten. Hinterer Rand mit 4 auf einer Leiste stehenden Zähnchen. Beine: 4123. Femus gelbbraun bis braun, Patella und Basis der Tibia aufgehellt. Tibia Ⅰ und Ⅱ mit zwei Borsten, nahe der Basis stehend, etwa 0,14; Tibia Ⅲ} und Ⅳ mit einer Borste, etwa 0,20: alle Tibialborsten 1 1/2 d. Becherhaar auf Metatarsus Ⅰ—Ⅲ 0,33—0,38. Länge der Tars. Ⅰ—Ⅲ 0,80 Metatarsus. Ⅳ 0,70 Metatarsus Hauptkrallen Ⅰ und Ⅱ mit acht Zähnchen. Das distale fast halb so lang wie der Endabschnitt der Kralle, Ⅲ und Ⅳ mit fünf Zähnchen, das distale etwa 1/3 der Länge des Endabschnitts. (Wiehle 1960) Wiehleformel: 2-2-1-1 (Stäubli A 2013) Opisthosoma grau mit spärlich stehenden, aber längeren Haaren. Spinnwarzen hell. (Wiehle 1960)

Weibchen

Pedipalpus: die letzten beiden Glieder dunkler. Endglied zuckerhutförmig. Epigyne: Die Grube teilendes Septum mit dem vorderen zungenförmigen Fortsatz der Decke ventral verwachsen. (Wiehle 1960)

Ähnliche Arten

In Form und Farbe Gongylidiellum latebricola sehr ähnlich, Kopfpartie etwas dunkler, ein dunkler Rand angedeutet und weniger genarbt als G. latebricola. (Wiehle 1960)

Lebensraum

Gongylidiellum murcidum besiedelt Orte mit starker Feuchtigkeit. In den Wäldern nur in feuchtem Detritus. (Wiehle 1960)

Verbreitung

Gongylidiellum murcidum ist paläarktisch verbreitet (World Spider Catalog 2015).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise