Siro duricorius duricorius: Unterschied zwischen den Versionen

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==Lebensraum==
==Lebensraum==
In dicken Laubstreuschichten.<ref name='Martens'/>
Stenöker Bewohner dicker modernder Laubstreuschichten bodenfeuchter Wälder unterschiedlicher Zusammensetzung.<ref name='Martens'/>


==Verbreitung==
==Verbreitung==

Version vom 10. November 2014, 13:07 Uhr

Siro duricorius duricorius (Joseph, 1868)
Josephs Milbenkanker
Systematik
Ordnung: Opiliones (Weberknechte)
Familie: Sironidae (Zangenkanker)
Gattung: Siro
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten VU
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Cyphophthalmus duricorius
  • Cyphophthalmus duricorius duricorius
  • Siro duricorius

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen 1,82–1,95 mm, Männchen 1,70–1,85 mm (Martens 1978).

Auffallend klein und kurzbeinig milbenähnlich. Chelizeren schlank im basalen Drittel dorsal und ventral durch Konkavität jener Teil abgeschnürt, welcher unter den Ceph.-Frontalrand und in den Ceph. ragt. Dorsal, lateral und ventral stark granuliert, medial glatt. 2. Glied glatt, schmal und unbewehrt bis auf eine Borste auf der Basis des festen Fingers. Schneiden beider Finger mit je 8 stumpfen Zähnen. Beine auffallend kurz und plump. Zeichnung und Färbung einfarbig rötlich braun, einheitlich flach garnuliert. Segmentgrenzen dunkel markiert. (Martens 1978)

Weibchen

Pedipalpus: Wie beim Männchen, aber nur unwesentlich verdickt. (Martens 1978)

Männchen

Pedipalpus: Untersetzt tropfenförmig, dorsal und ventral mit spitzen Dornen. (Martens 1978)

Lebensraum

Stenöker Bewohner dicker modernder Laubstreuschichten bodenfeuchter Wälder unterschiedlicher Zusammensetzung. (Martens 1978)

Verbreitung

Südöstlicher alpin-dinarischer Raum. Locus typicus: Luegger Grotte (Slowenien) (Martens 1978)

Quellen

  • Martens J (1978): Die Tierwelt Deutschlands 64. Teil, Weberknechte, Opiliones. VEB Gustav Fischer Verlag Jena, 464 S.

Quellen der Nachweise