Singa semiatra: Unterschied zwischen den Versionen
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liches Grübchen. Der Seitenrand schmal erhöht. Die vorderen Mittelaugen an einer weit vorstehenden Verlängerung des Cephalothorax, weiter als in ihrem Durchmesser von einander und noch weiter von den Seitenaugen entfernt. Die Mittelaugen der hinteren Reihe einander sehr genähert. Die Seitenaugen an einem gemeinsamen Hügelchen, in ihrem Halbmesser von einander entfernt. Die '''Chelizeren''' schwarz, etwas glänzend, senkrecht abfallend, vorn nicht gewölbt, stark divergierend, grob quergerunzelt, licht mit hängenden Haaren besetzt. Maxillen und Lippe schwarzbraun, vorn gelblich gesäumt, erstere etwas länger als breit, letztere halbkreisförmig, vorn breitwulstig. Das '''Sternum''' schwarz, herzförmig, flach etwas glänzend, licht behaart. Das '''Opisthosoma''' oben schwarz, mit drei rötlichen durchlaufenden Längsstreifen, der mittlere gerade und die beiden andern gegen einander gebogen; die Unterseite schwarz mit zwei seitlichen rötlichen Längsstreifen; zwischen diesen zwei gegen einander gekrümmte Mondfleckchen von gleicher Farbe. Die '''Spinnwarzen''' schwarzbraun. Das '''Opisthosoma''' ist oben flachgewölbt, vorn und hinten gerundet, in der Mitte am breitesten, licht mit kurzen angedrückten Haaren besetzt. Der Feinoraltheil der Palpen fast gerade, vorn verdickt, das Patellaglied oben gewölbt, nicht länger als dick, mit zwei langen Endborsten, der Tibialteil breiter als lang, langborstig, an der Außenseite mit einem abwärts gerichteten stumpfen Fortsatz. Die Tasterdecke, nach innen zu gelegen, lang behaart, an der Basis mit einem kurzen gebogenen Sporn. Die '''Beine''' bräunlichgelb, das zweite Hüftenglied, die Schenkel an der Basis und am Ende stark gebräunt; die Patellen unten und am Ende braun; die Tibien und Metatarsen in der Mitte und am Ende mit einem braunen Ringflecken. Das erste Paar um seinen Metatarsus länger als | |||
das vierte, um seinen Tarsus länger als das zweite, dreimal so lang als der Cephalothorax.<ref name='Koch'>{{Lit Koch L. (1867c) Zur Arachniden und Myriapoden-Fauna Süd-Europas}}</ref> | |||
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Version vom 21. Oktober 2014, 07:58 Uhr
| Singa semiatra L. Koch, 1867 |
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| Systematik |
| Ordnung: Araneae (Webspinnen) |
| Familie: Araneidae (Radnetzspinnen) |
| Gattung: Singa (Pyjamaspinnen) |
| Verbreitung in Europa[Quellen] |
etabliert, nicht etabliert, nicht betrachtet
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| Weitere Informationen |
| LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:017062 |
| Gefährdung nach Roter Liste |
| Rote Liste-Daten liegen uns für dieses Taxon nicht vor. |
| Synonyme und weitere Kombinationen |
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Merkmale
Körperlänge: Weibchen erreichen bis zu 6,5 mm. (Nentwig et al. 2013)
Männchen
Prosoma schwarz glänzend, grauweiß behaart. Länger als Patella und Tibia IV. Vorn abgesetzt, verschmälert, fein gerieselt, mit einfachen angedrückten Haaren licht besetzt. An der hinteren Abdachung ein Längseindruck und zu beiden Seiten desselben je ein rund liches Grübchen. Der Seitenrand schmal erhöht. Die vorderen Mittelaugen an einer weit vorstehenden Verlängerung des Cephalothorax, weiter als in ihrem Durchmesser von einander und noch weiter von den Seitenaugen entfernt. Die Mittelaugen der hinteren Reihe einander sehr genähert. Die Seitenaugen an einem gemeinsamen Hügelchen, in ihrem Halbmesser von einander entfernt. Die Chelizeren schwarz, etwas glänzend, senkrecht abfallend, vorn nicht gewölbt, stark divergierend, grob quergerunzelt, licht mit hängenden Haaren besetzt. Maxillen und Lippe schwarzbraun, vorn gelblich gesäumt, erstere etwas länger als breit, letztere halbkreisförmig, vorn breitwulstig. Das Sternum schwarz, herzförmig, flach etwas glänzend, licht behaart. Das Opisthosoma oben schwarz, mit drei rötlichen durchlaufenden Längsstreifen, der mittlere gerade und die beiden andern gegen einander gebogen; die Unterseite schwarz mit zwei seitlichen rötlichen Längsstreifen; zwischen diesen zwei gegen einander gekrümmte Mondfleckchen von gleicher Farbe. Die Spinnwarzen schwarzbraun. Das Opisthosoma ist oben flachgewölbt, vorn und hinten gerundet, in der Mitte am breitesten, licht mit kurzen angedrückten Haaren besetzt. Der Feinoraltheil der Palpen fast gerade, vorn verdickt, das Patellaglied oben gewölbt, nicht länger als dick, mit zwei langen Endborsten, der Tibialteil breiter als lang, langborstig, an der Außenseite mit einem abwärts gerichteten stumpfen Fortsatz. Die Tasterdecke, nach innen zu gelegen, lang behaart, an der Basis mit einem kurzen gebogenen Sporn. Die Beine bräunlichgelb, das zweite Hüftenglied, die Schenkel an der Basis und am Ende stark gebräunt; die Patellen unten und am Ende braun; die Tibien und Metatarsen in der Mitte und am Ende mit einem braunen Ringflecken. Das erste Paar um seinen Metatarsus länger als das vierte, um seinen Tarsus länger als das zweite, dreimal so lang als der Cephalothorax. (Koch 1867)
Verbreitung
Platnick gibt als Verbreitungsgebiet den Mittelmeerraum und die Ukraine an (Platnick 2013).
Quellen
- Koch L (1867): Zur Arachniden und Myriapoden-Fauna Süd-Europa. Verhandlungen der Kaiserlich-Königlichen Zoologisch-Botanischen Gesellschaft in Wien 17, S. 857–900.
- Nentwig W, Blick T, Bosmans R, Gloor D, Hänggi A & Kropf C (2013): Spinnen Europas. Version 01.2013. Online https://www.araneae.nmbe.ch, doi:10.24436/1.
- Platnick NI (2013): The World Spider Catalog, Version 14.0. The American Museum of Natural History.
Quellen der Nachweise
- Nentwig W, Blick T, Bosmans R, Gloor D, Hänggi A & Kropf C (2020): Spinnen Europas. Online https://www.araneae.nmbe.ch (automatisch synchronisiert), doi:10.24436/1.