Clubiona diversa: Unterschied zwischen den Versionen

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==Merkmale==
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'''Körperlängee''': Weibchen erreichen 4 bis 5 mm, Männchen 3 bis 4 mm <ref name="SpiMi">{{Lit uniBern}}</ref>. ''{{PAGENAME}}'' ist eine der kleinsten ''Clubiona''-Arten Mitteleuropas.
'''Körperlängee''': Weibchen erreichen 4 bis 5 mm, Männchen 3 bis 4 mm <ref name='roberts'>{{Lit Roberts 1996 Field guide}}</ref>.  


Das '''Prosoma''' ist gelbbraun, die Cheliceren etwas dunkler. Das '''Opisthosoma''' ist hell gelblich und wird im hinteren Drittel etwas dunker (bei den Männchen kann dieser dunkle Bereich scharf abgegrenzt sein). Im vorderen Drittel trägt das Opisthosoma ein kleines, leicht dunkleres Herzmal. Die '''Beine''' sind blass gelblich und kurz.
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Das '''Opisthosoma''' wird bei {{Autor|Locket & Millidge}} (1951) als (wesentlich) heller als bei ''[[Clubiona subtilis]]'' beschrieben (bei dieser Art rotbraun). Auf hier gezeigten Bildern (siehe Gallerie) ist es allerdings nicht hell rotbraun, sondern hell gelblich. Auch schreiben die Autoren, dass der Mittelstreifen in der Regel nicht zu erkennen ist ( "Dorsal stripe usually not discernible [...]). Zumindest bei lebenden oder neueren Alkoholpräparaten scheint jedoch ein angedeuteter dunklerer Spießfleck und ein feiner Mittelstreifen erkennbar zu sein. {{Autor|Heimer & Nentwig}} (1991) beschreiben den Hinterleib als braun. {{Autor|Roberts}} (1996) beschreibt das Aussehen des Hinterleibs wie hier illustriert.
 
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==Lebensraum==
==Lebensraum==
Im Moos, Laubstreu und niedriger Vegetation <ref name="SpiMi"/>, v.a. auf Trockenrasen und in ähnlichen offenen Lebensräumen.
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==Verbreitung==
==Verbreitung==
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In Deutschland weit verbreitet und mäßig häufig gefunden <ref>{{AragesNachweise}}</ref>.
In Deutschland weit verbreitet und mäßig häufig gefunden <ref>{{AragesNachweise}}</ref>.

Version vom 24. Januar 2013, 00:48 Uhr

Clubiona diversa O. P.-Cambridge, 1862
Fahle Sackspinne
Diversa Koetsch 08-10 02.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Clubionidae (Sackspinnen)
Gattung: Clubiona (Echte Sackspinnen)
Reifezeit (Heimer & Nentwig 1991)
Monat:123456789101112
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:024526
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten VU
[CZ] Tschechien LC
[CZ] Oberschlesien ?
[D] Deutschlandh=?=*
[D] Berlinss?↓↓=1
[D] Brandenburg *
[D] Baden-Württembergmh *
[D] Mecklenburg-Vorp.mh=(↓) *
[D] Niedersachsen *
[D] Niedersachsen (H) *
[D] Niedersachsen (T) *
[D] Nordrhein-Westfalenh===*
[D] Schleswig-Holsteinsh===*
[NO] Norwegen VU
[PL] Bielitz-Biala ?
[PL] Kattowitz ?
[PL] Opole NT
[PL] Oberschlesien NT
[PL] Tschenstochau ?
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Clubiona crouxi
  • Microclubiona diversa

Merkmale

Körperlängee: Weibchen erreichen 4 bis 5 mm, Männchen 3 bis 4 mm (Roberts 1996).

Prosoma dorsal hell gelbbraun, Chelizeren hellbraun, etwas dunkler als Carapax. Die vorderen Mittelaugen stehen etwas näher an den Lateralaugen als zueinander und sind zudem etwas kleiner als die Lateralaugen. Sternum gelb. Beine hell gelbraun. (Locket & Millidge 1951)

Das Opisthosoma wird bei Locket & Millidge (1951) als (wesentlich) heller als bei Clubiona subtilis beschrieben (bei dieser Art rotbraun). Auf hier gezeigten Bildern (siehe Gallerie) ist es allerdings nicht hell rotbraun, sondern hell gelblich. Auch schreiben die Autoren, dass der Mittelstreifen in der Regel nicht zu erkennen ist ( "Dorsal stripe usually not discernible [...]). Zumindest bei lebenden oder neueren Alkoholpräparaten scheint jedoch ein angedeuteter dunklerer Spießfleck und ein feiner Mittelstreifen erkennbar zu sein. Heimer & Nentwig (1991) beschreiben den Hinterleib als braun. Roberts (1996) beschreibt das Aussehen des Hinterleibs wie hier illustriert.

Tibialapophyse sich zur Spitze hin allmählich verjüngend (Wiehle 1965).

Epigyne mit mittig liegenden, quer zum Atrium ausgerichtetem Bogenpaar (Wiehle 1965).

Lebensraum

Lokal mit unterschiedlichen Habitatspräferenzen. Im Süden Englands scheint die Art lokal häufig auf Kalkrasen zu sein und ingesamt häufiger in trockenen Lebensräumen. Im Norden Englands und in Schottland ist die Art sehr häufig im Moos feuchter Gebiete. (Roberts 1996)

Verbreitung

Paläarktisch verbreitet (Platnick 2013).

In Deutschland weit verbreitet und mäßig häufig gefunden (Arachnologische Gesellschaft 2020).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

  • Arachnologische Gesellschaft (2020): Atlas der Spinnentiere Europas.
  • Heimer S & Nentwig W (1991): Spinnen Mitteleuropas. Verlag Paul Parey. ISBN 3-489-53534-0, 543 S.
  • Locket GH & Millidge AF (1951): British Spiders Vol. I. Ray Society, 310 S.
  • Platnick NI (2013): The World Spider Catalog, Version 13.5. The American Museum of Natural History.
  • Roberts MJ (1996): Collins Field Guide. Spiders of Britain and Northern Europe. HarperCollins Publishers Ltd.. ISBN 0-00-219981-5, 383 S.
  • Wiehle H (1965): Die Clubiona-Arten Deutschlands, ihre natürliche Gruppierung und die Einheitlichkeit im Bau ihrer Vulva (Arach., Araneae). Senckenbergiana biologica 46, S.471–505.

Quellen der Nachweise