Dysderocrates silvestris: Unterschied zwischen den Versionen

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==Verbreitung==
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In Europa bisher nur in Bosnien-Hervegovina und Montenegro <ref name="platnick">{{Platnick|Dysderidae}}</ref>.  
In Europa bisher nur in Bosnien-Herzegovina und Montenegro <ref name="platnick">{{Platnick|Dysderidae}}</ref>.  


==Lebensraum==
==Lebensraum==

Version vom 7. Februar 2012, 10:35 Uhr

Dysderocrates silvestris Deeleman-Reinhold, 1988
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Dysderidae (Sechsaugenspinnen)
Gattung: Dysderocrates
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:004587
Gefährdung nach Roter Liste
Rote Liste-Daten liegen uns für dieses Taxon nicht vor.

Merkmale

Körpergröße: Weibchen erreichen ung. 11,5 mm (Carapax 5,1 mm) (Lazarov 2010). Männchen: Carapax 4,3 mm (Deeleman-Reinhold & Deeleman 1988).

Weibchen

Prosoma dorsal und Chelizeren rotbraun, Sternum und Beine rotorange.

Opisthosoma weißlich. (Lazarov 2010)

Männchen

Färbung ähnlich wie die Weibchen.

Der Bulbus kann vor allem an einer distal-lateralen, lappenartig-abgerundeten Erweiterung und dem abgerundeten, etwas hakenförmigen Teil des "Kammes" erkannt werden.

Ähnliche Arten

Ähnelt sehr anderen Dysderocrates-Arten (vor allem D. storkani) und muss von diesen durch eine genaue Betrachtung der Geschlechtsorgane bei möglichst hoher Vergrößerung unterschieden werden (Deeleman-Reinhold & Deeleman 1988).

Auch verschiedene Dysdera-Arten ( vor allem solche mit kürzeren Chelizeren) ähneln Dysderocrates silvestris sowohl habituell wie auch genital.

Verbreitung

In Europa bisher nur in Bosnien-Herzegovina und Montenegro (World Spider Catalog 2020).

Lebensraum

Oberhalb von 800 m, in Fichten- und Buchenwäldern. Das männliche Typusexemplar stammt aus einem bosnischen Nadelwald (1500 m NN) (Deeleman-Reinhold & Deeleman 1988), das weibliche Typusexemplar aus einem alten Fichtenwald ( unter Rinde) in Montenegro (1300-1400 mm NN) (Lazarov 2010).

Quellen

Quellen der Nachweise