Pardosa palustris: Unterschied zwischen den Versionen

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Das Opisthosoma ist dunkelbraun mit einem etwas helleren Herzfleck. Das Prosoma ist ebenfalls dunkelbraun und hell umrandet. Darauf findet sich desweiteren ein heller, schmaler Mittelstreifen, der vorne spitz zuläuft. Die Beine sind heller und auf dem Femur dunkel gefleckt gezeichnet.
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Version vom 20. Oktober 2010, 19:22 Uhr

Pardosa palustris (Linnaeus, 1758)
Wiesenlaufwolf
Pardosa palustris W 7-6362.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Lycosidae (Wolfspinnen)
Gattung: Pardosa (Laufwölfe)
Reifezeit (Bellmann 2010)
Monat:123456789101112
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:018840
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten LC
[CZ] Tschechien ES
[CZ] Oberschlesien *
[D] Deutschlandsh===*
[D] Berlinsh===*
[D] Brandenburg *
[D] Baden-Württembergsh *
[D] Mecklenburg-Vorp.sh== *
[D] Niedersachsen *
[D] Niedersachsen (H) *
[D] Niedersachsen (T) *
[D] Nordrhein-Westfalensh===*
[D] Schleswig-Holsteinsh===*
[NO] Norwegen LC
[PL] Bielitz-Biala *
[PL] Kattowitz *
[PL] Opole *
[PL] Oberschlesien *
[PL] Tschenstochau *
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Lycosa herbigrada
  • Lycosa tarsalis
  • Pardosa palustris islandica
  • Pardosa tarsalis

Merkmale

Körpergröße 4,5 bis 6 mm (Weibchen) bzw. 4,5 bis 5,5 mm (Männchen). (Bellmann 2001)

Das Opisthosoma ist dunkelbraun mit einem etwas helleren Herzfleck. Das Prosoma ist ebenfalls dunkelbraun und hell umrandet. Darauf findet sich desweiteren ein heller, schmaler Mittelstreifen, der vorne spitz zuläuft. Die Beine sind heller und auf dem Femur dunkel gefleckt gezeichnet.

Die Männchen sind gefärbt wie die Weibchen, jedoch etwas dunkler.

Pardosa palustris ähnelt stark Pardosa monticola und kommt auch in ähnlichen Lebensräumen vor. Die beiden Arten sind nur genital sicher unterscheidbar.

Merkmale

Pardosa palustris gehört zu den kokonbewachenden Arten. Trotz dieser Bewachung wurde in den Kokons dieser Art parasitischer Befall festgestellt. (Finch 2001)

Lebensraum

Anders als der Name vermuten lässt, bevorzugt Pardosa palustris trockenere, offene Lebensräume wie Trockenrasen. (Bellmann 2001) Sie ist dort meist recht häufig.

Verbreitung

Pardosa palustris ist holarktisch verbreitet. (World Spider Catalog 2020)

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

  • Bellmann H (2001): Kosmos-Atlas Spinnentiere Europas. Frankh-Kosmos Verlag. ISBN 3-440-09071-X, 304 S.
  • Bellmann H (2010): Der Kosmos Spinnenführer: Über 400 Arten Europas. Kosmos. 1. Auflage. ISBN 3-440-10114-2, 429 S.
  • Finch OD (2001): Zönologische und parasitologische Untersuchungen an Spinnen (Arachnida, Araneae) niedersächsischer Waldstandorte. Martina Galunder-Verlag, Nümbrecht. ISBN 3-931251-70-5, 199 S.
  • World Spider Catalog (2020): World Spider Catalog. Natural History Museum Bern, online auf http://wsc.nmbe.ch, doi:10.24436/2.

Quellen der Nachweise