Xysticus cristatus-Gruppe: Unterschied zwischen den Versionen

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*''[[Xysticus kochi]]''
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*''[[Xysticus lanio]]''
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*''[[Xysticus kulczynskii]]''
*''[[Xysticus luctator]]''
*''[[Xysticus macedonicus]]''
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*''[[Xysticus nubilus]]''
*''[[Xysticus ovatus]]''
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*''[[Xysticus nubilus]]''
*''[[Xysticus luctator]]''
*''Xysticus pseudocristatus'' (nicht in Europa, sondern Russland (West- und Südsibirien, Zentralasien), Pakistan, Zentralasien, China)<ref name="wsc">{{Lit WSC|21.5|2023-10-15}}</ref>
*''Xysticus pseudocristatus'' (nicht in Europa, sondern Russland (West- und Südsibirien, Zentralasien), Pakistan, Zentralasien, China)<ref name="wsc">{{Lit WSC|21.5|2023-10-15}}</ref>
*''[[Xysticus semicarinatus]]''
*''[[Xysticus semicarinatus]]''

Version vom 15. Oktober 2023, 04:56 Uhr

Simon war der erste, der unter den Arten der Gattung Xysticus mehrere Gruppen erkannte und abgrenzte (Simon 1932). Einige dieser Artengruppen gehören heute anderen Gattungen, z. B. Psammitis, an oder stellten keine natürlichen Gruppen dar. Das Konzept der Xysticus cristatus-Gruppe wurde jedoch von verschiedenen Autoren aufgegriffen (Jantscher 2003) (Jantscher 2001) (Logunov et al. 2002) und hat auch einen gewissen praktischen Wert für die Voreinteilung von zu bestimmendem Krabbenspinnenmaterial oder der Einordnung von neu beschriebenen Arten. Es ist jedoch gut möglich, dass die Artengruppe paraphyletisch oder polyphyletisch ist.

Die Gruppe enthält etliche Arten aus der gesamten Paläarktis und umfasst u. a. folgende Arten.

Genitalmerkmal

Typisch für die Xysticus cristatus-Gruppe ist eine gewisse Variabilität der Ausgestaltung der weiblichen Genitalien, welche stets ein die Epigynengrube trennendes Septum zeigen, sowie das Vorhandensein von zwei auffälligen Tegulumapophysen (Jantscher 2003).

Quellen