Ischnocolus hancocki: Unterschied zwischen den Versionen

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==Merkmale==
==Merkmale==
'''Körperlänge''': Männchen erreichen 13,5 mm<ref name='Zonstein 2018'>{{Lit Zonstein 2018 Complementary data on the genus Ischnocolus (Araneae Theraphosidae)}}</ref>.
'''Körperlänge''': Weibchen erreichen 24,8 mm<ref name='Guadanucci Wendt 2014'>{{Lit Guadanucci Wendt 2014 Revision of the spider genus Ischnocolus}}</ref>, Männchen 13,5 mm<ref name='Zonstein 2018'>{{Lit Zonstein 2018 Complementary data on the genus Ischnocolus (Araneae Theraphosidae)}}</ref>.
 
===Weibchen===
'''Chelizeren''': Basalteil mit acht Zähnen. Labium so breit wie lang mit mehr als 40 Höckern. Maxillen mit mehr als 70 Höckern. Sternum oval, hintere Sigille marginal. Thoraxfurche breit, leicht gekrümmt. '''Epigyne''': Die Spermatheken bestehen aus zwei dreieckigen Rezeptoren, so breit wie lang, ohne Lappen. '''Beine''': Scopula auf den Metatarsen: {{I}} vollständig besetzt, {{II}} dreiviertel besetzt, {{III}} halb besetzt, {{IV}} ein Viertel besetzt. Scopula an den Tarsen: {{I-IV}} durch ein Längsband aus Seten getrennt. '''Augen''': beide Reihen gekrümmt, Clypeus schmaler als der Durchmesser der vorderen Mittelaugen. '''Spinnwarzen''': Hintere seitliche Spinnwarzen dreiteilig, apikaler Artikel dreieckig. Abdomen mit dorsalem Streifenmuster.<ref name='Guadanucci Wendt 2014'/>


===Männchen===
===Männchen===

Version vom 12. Januar 2022, 21:08 Uhr

Ischnocolus hancocki Smith, 1990
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Theraphosidae (Vogelspinnen)
Gattung: Ischnocolus
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:002163
Gefährdung nach Roter Liste
Rote Liste-Daten liegen uns für dieses Taxon nicht vor.
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Harpactirella insidiosa
  • Ischnocolus elongatus

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen 24,8 mm (Guadanucci & Wendt 2014), Männchen 13,5 mm (Zonstein 2018).

Weibchen

Chelizeren: Basalteil mit acht Zähnen. Labium so breit wie lang mit mehr als 40 Höckern. Maxillen mit mehr als 70 Höckern. Sternum oval, hintere Sigille marginal. Thoraxfurche breit, leicht gekrümmt. Epigyne: Die Spermatheken bestehen aus zwei dreieckigen Rezeptoren, so breit wie lang, ohne Lappen. Beine: Scopula auf den Metatarsen: Ⅰ vollständig besetzt, Ⅱ dreiviertel besetzt, Ⅲ halb besetzt, Ⅳ ein Viertel besetzt. Scopula an den Tarsen: Ⅰ–Ⅳ durch ein Längsband aus Seten getrennt. Augen: beide Reihen gekrümmt, Clypeus schmaler als der Durchmesser der vorderen Mittelaugen. Spinnwarzen: Hintere seitliche Spinnwarzen dreiteilig, apikaler Artikel dreieckig. Abdomen mit dorsalem Streifenmuster. (Guadanucci & Wendt 2014)

Männchen

Farbe in Alkohol: Carapax, Chelizeren, Palpen und Beine Ⅱ dunkelbraun-orange; Augenhöcker nur leicht verdunkelt, braun; Clypeus, Ränder und radiale Furchen des Carapax dunkler als der mittlere Teil des Cephalons; Chelizeren dunkel-rotbraun; Sternum, Labium, Maxillen, Beinhöcker Ⅰ–Ⅳ, andere Segmente der Beine Ⅲ–Ⅳ, der größte Teil des Abdomens und die Spinnwarzen sind hell gelbbraun; die dunkelbraune Rückenzeichnung besteht aus einem kaum erkennbaren schmalen Mittelstreifen, der mit den paarigen seitlichen Chevrons am Rücken verschmolzen ist. (Zonstein 2018)

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise