Dendryphantes hastatus: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Körperlänge''': 6 bis 7,5 mm <ref name="bellmann2010">{{Lit bellmann2010}}</ref>.
'''Körperlänge''': Weibchen erreichen 8,4&ndash;9,3 mm, Männchen 5,7&ndash;7,5 mm<ref name='unibe 12.2023'/>.


'''Prosoma''' dunkel, mit hellerer, gelblich-goldener Behaarung und einem hellen Mittelstreifen. Unter den Frontalaugen weiß behaart. Chelizeren und Sternum braun, Labium und Maxillen dunkelbraun mit hellen Enden <ref name="Bösenberg">{{Lit Bösenberg 1901-1903 Spinnen D 5}}</ref>. '''Beine''' dunkel, hell behaart.  
'''Prosoma''' dunkel, mit hellerer, gelblich-goldener Behaarung und einem hellen Mittelstreifen. Unter den Frontalaugen weiß behaart. Chelizeren und Sternum braun, Labium und Maxillen dunkelbraun mit hellen Enden <ref name="Bösenberg">{{Lit Bösenberg 1901-1903 Spinnen D 5}}</ref>. '''Beine''' dunkel, hell behaart.  
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==Lebensraum==
==Lebensraum==
An feuchten und trockenen Orten mit Koniferen <ref name="bellmann2010"/>, z. B. Heide und Moore <ref name="SpiMi">{{Lit uniBern}}</ref>. Auf Fichten und Kiefern<ref>{{Lit Bösenberg 1899 Die Spinnen der Rheinprovinz}}</ref>.
Auf Fichten und Kiefern<ref>{{Lit Bösenberg 1899 Die Spinnen der Rheinprovinz}}</ref>.


==Verbreitung==
==Verbreitung==
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==Lebensweise==
==Lebensweise==
Legt große, ca. 2 cm lange Gespinstsäcke in der Vegetation an. Diese sind sehr auffällig und relativ leicht zu entdecken <ref name="bellmann2010"/>.
Legt große, ca. 2 cm lange Gespinstsäcke in der Vegetation an. Diese sind sehr auffällig und relativ leicht zu entdecken<ref name="bellmann2010">{{Lit bellmann2010}}</ref>.


==Bilder==
==Bilder==


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Bild:Hastatus schäfer1.jpg|Weibchen
Bild:Hastatus schäfer3.jpg|altes Weibchen
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Bild:Hastatus schäfer4.jpg|lateral (altes Weibchen)
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Bild:Hastatus schäfer2.jpg|frontal (altes Weibchen)
Bild:Hastatus schäfer2.jpg|frontal (altes Weibchen)
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Dendryphantes hastatus epigyne Lüneburger heide 2025.jpg|Epigyne
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Aktuelle Version vom 6. September 2025, 21:08 Uhr

Dendryphantes hastatus (Clerck, 1757)
Großer Baumspringer
Dendryphantes hastatus W 11 00553.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Salticidae (Springspinnen)
Gattung: Dendryphantes (Baumspringer)
Reifezeit (Nentwig et al. 2023)
Monat:123456789101112
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:033095
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[CZ] Tschechien LC
[CZ] Oberschlesien ?
[D] Deutschlands(<)?=G
[D] Berlinex 0
[D] Brandenburg *
[D] Bayern 0
[D] Bayern SL 0
[D] Mecklenburg-Vorp.ss== *
[D] Sachsen 4
[D] Sachsen-Anhalt 3
[NO] Norwegen LC
[PL] Bielitz-Biala ?
[PL] Kattowitz ?
[PL] Opole *
[PL] Oberschlesien *
[PL] Tschenstochau ?
[SE] Schweden NT
[SK] Slowakei NT
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Dendryphantes pini

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen 8,4–9,3 mm, Männchen 5,7–7,5 mm (Nentwig et al. 2023).

Prosoma dunkel, mit hellerer, gelblich-goldener Behaarung und einem hellen Mittelstreifen. Unter den Frontalaugen weiß behaart. Chelizeren und Sternum braun, Labium und Maxillen dunkelbraun mit hellen Enden (Bösenberg W 1901). Beine dunkel, hell behaart. Opisthosoma ebenfalls dunkel und gelblich-golden behaart. Mittig und an den Seiten mit helleren Flächen. Im hinteren Bereich mit zwei helleren Zeichnungselementen.

Weibchen

Epigyne mit größerer Öffnung als bei der zweiten mitteleuropäischen Art (Bösenberg W 1901).

Männchen

Männchen ähnlich wie Weibchen, jedoch dunkler, besonders das Opisthosoma (dorsal wie ventral dunkelgraubraun, ventral etwas heller, ohne Mittellinie) (Bösenberg W 1901).

Ähnliche Arten

Ähnelt Dendryphantes rudis, diese bleibt jedoch kleiner und hat weniger helle Schuppenhaare in der Zeichnung enthalten. Mitunter findet man jedoch Exemplare mit stark abgetragenen Schuppenhaaren, welche nur schwer einer der beiden Arten zuzuordnen sind.

Lebensraum

Auf Fichten und Kiefern (Bösenberg W 1899).

Verbreitung

Paläarktisch (World Spider Catalog 2017).

Lebensweise

Legt große, ca. 2 cm lange Gespinstsäcke in der Vegetation an. Diese sind sehr auffällig und relativ leicht zu entdecken (Bellmann 2010).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise und Checklisten