Micrommata ligurina: Unterschied zwischen den Versionen

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Der Körper und die Beine des '''Weibchens''' sind grasgrün. Auf der Fovea liegt ein undeutlicher, schwarzer Strichpunkt. Über die Mitte des Opisthosomas zieht sich ein etwas dunkleres Längsband, welches von einem dünnen weißen Rand eingefasst ist. Mitunter ist ein dunkles Herzmal ausgeprägt.
Der Körper und die Beine des '''Weibchens''' sind grasgrün. Auf der Fovea liegt ein undeutlicher, schwarzer Strichpunkt. Über die Mitte des Opisthosomas zieht sich ein etwas dunkleres Längsband, welches von einem dünnen weißen Rand eingefasst ist. Mitunter ist ein dunkles Herzmal ausgeprägt.


Die kleineren '''Männchen''' besitzen ein variabel gefärbtes, grünes bis braunes Prosoma mit einem durchgehenden dunklen Längsband und ebenso gefärbte Beine. Der Augenhügel ist oftmals am Rand mit einigen weißen Haaren besetzt. Das Opisthosoma ist meist grau bis bräunlich gefärbt. Das mediane Längsband ist wesentlich stärker als beim Weibchen ausgeprägt und ebenfalls weiß gerandet.
Die kleineren '''Männchen''' besitzen ein variabel gefärbtes, grünes bis braunes Prosoma mit einem durchgehenden dunklen Längsband und ebenso gefärbte Beine. Der Augenhügel ist oftmals am Rand mit einigen weißen Haaren besetzt. Das Opisthosoma ist meist grau bis bräunlich gefärbt. Das mediane Längsband ist wesentlich stärker als beim Weibchen ausgeprägt und ebenfalls weiß gerandet.
Auf der iberischen Halbinsel sind die Tiere am Ende des Winters und im Frühling grasgrün, im Sommer und Herbst verfärben sie sich braungelb mit roten Punkten. Diese Unfärbung hängt wohl mit wechselnden Umweltbedingungen im Jahresverlauf zusammen.


==Ähnliche Arten==
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Aktuelle Version vom 31. Oktober 2023, 15:22 Uhr

Micrommata ligurina (C. L. Koch, 1845)
M. ligurina f1.jpg
Weibchen (Sardinien)
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Sparassidae (Riesenkrabbenspinnen)
Gattung: Micrommata (Huschspinnen)
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:029080
Gefährdung nach Roter Liste
Rote Liste-Daten liegen uns für dieses Taxon nicht vor.
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Micrommata ligurinum
  • Sparassus ligurinus
  • Sparassus pilosus

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen 9,2 bis 14 mm, Männchen 6 bis 8,9 mm (Urones 2004).

Der Körper und die Beine des Weibchens sind grasgrün. Auf der Fovea liegt ein undeutlicher, schwarzer Strichpunkt. Über die Mitte des Opisthosomas zieht sich ein etwas dunkleres Längsband, welches von einem dünnen weißen Rand eingefasst ist. Mitunter ist ein dunkles Herzmal ausgeprägt.

Die kleineren Männchen besitzen ein variabel gefärbtes, grünes bis braunes Prosoma mit einem durchgehenden dunklen Längsband und ebenso gefärbte Beine. Der Augenhügel ist oftmals am Rand mit einigen weißen Haaren besetzt. Das Opisthosoma ist meist grau bis bräunlich gefärbt. Das mediane Längsband ist wesentlich stärker als beim Weibchen ausgeprägt und ebenfalls weiß gerandet.

Auf der iberischen Halbinsel sind die Tiere am Ende des Winters und im Frühling grasgrün, im Sommer und Herbst verfärben sie sich braungelb mit roten Punkten. Diese Unfärbung hängt wohl mit wechselnden Umweltbedingungen im Jahresverlauf zusammen.

Ähnliche Arten

Micrommata ligurina ähnelt der in weiten Teilen ihres Verbreitungsgebiets ebenfalls vorkommenden Micrommata virescens, unterscheidet sich aber durch ihre Färbung und die Bestachelung der Tibia Ⅳ. Bei Micrommata ligurina sitzen dort zwei dorsale Stacheln, während bei M. virescens nur ein Stachel zu finden ist.

Lebensraum

Habitat (Sardinien)

Euryök, also an keinen speziellen Lebensraum oder Vegetationstyp gebunden. Wurde sowohl an der Küste wie auch auf 1400 m gefunden. (Urones 2004)

Verbreitung

In Europa nur im mediterranen Raum zu finden. Insgesamt reicht die Verbreitung bis nach Zentralasien (World Spider Catalog 2015). Komnenov nennt diese Art als in Großbritannien eingeschleppt (Komnenov 2013), dies wird von den britischen Experten jedoch nicht bestätigt (Harvey 2015).

Lebensweise

Einjähriger Lebenszyklus. Überwintern meist subadult, Paarung im Frühjahr und Frühsommer. Die Jungtiere zerstreuen sich ab Mai in der Vegetation. Beutefang und Nestbau ähnlich wie Micrommata virescens. (Urones 2004)

Bilder


Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise