Linyphia tenuipalpis: Unterschied zwischen den Versionen

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==Merkmale==
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|titel=Contribution to the knowledge of the Linyphiidae of the Maghreb. Part XI. Miscellaneous linyphiid genera and additions (Araneae: Linyphiidae: Linyphiinae)
|autor=Bosmans R
|jahr=2006
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|magazintitel=Bulletin & Annales de la Société Entomologique de Belgique
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'''Prosoma''' blass braun mit Gabelzeichnung, '''Beine''' gelblich braun<ref name='bos06xi'/>. [[Wiehleformel]] 2-2-2-2<ref name="linkey">{{Lit Staeubli Linyphenschluessel Version Mai 2013}}</ref>. '''Opisthosoma''' beige mit komplexen schwarz-weißem Muster aus Flecken und Streifen<ref name='bos06xi'/>.


==Ähnliche Arten==
==Ähnliche Arten==
===Habituell===
''[[Linyphia triangularis]]'' kann sehr ähnlich aussehen und ist viel häufiger. Eine sichere Bestimmung ist leicht anhand der Genitalien möglich. Einen ersten Hinweis im Gelände bietet ein Vergleich der Bestachelung der Femora des ersten Beinpaares, die bei ''{{PAGENAME}}'' im Allgemeinen weniger zahlreich ist (siehe Abbildung); es existieren in dieser Hinsicht jedoch zahlreiche Grenzfälle <ref name='hels1969'>{{Lit vanHelsdingen (1969) Reclassification of Linyphia Part 1}}</ref>. In Mitteleuropa ist ''{{PAGENAME}}'' außerdem vor allem in spärlich bewachsenen Lebensräumen zu finden, die sich schnell aufwärmen, während ''L. triangularis'' viel weniger anspruchsvoll ist und auch an stark beschatteten Orten zahlreich gefunden wird.
''[[Linyphia triangularis]]'' kann sehr ähnlich aussehen und ist viel häufiger. Eine sichere Bestimmung ist leicht anhand der Genitalien möglich. Einen ersten Hinweis im Gelände bietet ein Vergleich der Bestachelung der Femora des ersten Beinpaares, die bei ''{{PAGENAME}}'' im Allgemeinen weniger zahlreich ist (siehe Abbildung); es existieren in dieser Hinsicht jedoch zahlreiche Grenzfälle <ref name='hels1969'>{{Lit vanHelsdingen (1969) Reclassification of Linyphia Part 1}}</ref>. In Mitteleuropa ist ''{{PAGENAME}}'' außerdem vor allem in spärlich bewachsenen Lebensräumen zu finden, die sich schnell aufwärmen, während ''L. triangularis'' viel weniger anspruchsvoll ist und auch an stark beschatteten Orten zahlreich gefunden wird.


{{merkmal|Torner Linyphia triangularis og Linyphia tenuipalpis 600.jpg|Vergleich ''Linyphia triangularis'' (oben) mit ''Linyphia tenuipalpis'' (unten).}}
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===Genital===
Epigyne ähnelt der von ''[[Linyphia alpicola]]''.


==Verbreitung==
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==Bilder==
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Bild:Linyphia AekingerZand Female1.jpg
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Aktuelle Version vom 4. Januar 2025, 23:56 Uhr

Linyphia tenuipalpis (Simon, 1884)
Heidebaldachinspinne
Linyphia tenuipalpis habitus 600.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Linyphiidae (Zwerg-/Baldachinspinnen)
Gattung: Linyphia (Echte Baldachinspinnen)
Reifezeit (Nentwig et al. 2017)
Monat:123456789101112
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:011444
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[CZ] Tschechien CR
[D] Deutschlandss<?=2
[D] Brandenburg 2
[D] Mecklenburg-Vorp.es<<↓↓ 1
[D] Niedersachsen 2
[D] Niedersachsen (T) 2
[D] Nordrhein-Westfalenss===*
[D] Schleswig-Holsteinex??-D0
[D] Sachsen-Anhalt 1
[NO] Norwegen LC

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen 4,0–7,5 mm, Männchen 4,6–6,3 mm (Bosmans 2006).

Prosoma blass braun mit Gabelzeichnung, Beine gelblich braun (Bosmans 2006). Wiehleformel 2-2-2-2 (Stäubli A 2013). Opisthosoma beige mit komplexen schwarz-weißem Muster aus Flecken und Streifen (Bosmans 2006).

Ähnliche Arten

Habituell

Linyphia triangularis kann sehr ähnlich aussehen und ist viel häufiger. Eine sichere Bestimmung ist leicht anhand der Genitalien möglich. Einen ersten Hinweis im Gelände bietet ein Vergleich der Bestachelung der Femora des ersten Beinpaares, die bei Linyphia tenuipalpis im Allgemeinen weniger zahlreich ist (siehe Abbildung); es existieren in dieser Hinsicht jedoch zahlreiche Grenzfälle (van Helsdingen 1969). In Mitteleuropa ist Linyphia tenuipalpis außerdem vor allem in spärlich bewachsenen Lebensräumen zu finden, die sich schnell aufwärmen, während L. triangularis viel weniger anspruchsvoll ist und auch an stark beschatteten Orten zahlreich gefunden wird.

Torner Linyphia triangularis og Linyphia tenuipalpis 600.jpg Vergleich Linyphia triangularis (oben) mit Linyphia tenuipalpis (unten).

Genital

Epigyne ähnelt der von Linyphia alpicola.

Verbreitung

Europa bis Zentralasien und in Algerien (World Spider Catalog 2017).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise