Erigone longipalpis: Unterschied zwischen den Versionen

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Datei:Erigone longipalpis 2017-04-14 MV Luettenmark-female KopfChelizeren.jpg|Augen und Chelizeren
Datei:Erigone longipalpis 2017-04-14 MV Luettenmark-Epigyne.jpg|Epigyne
Bild:Erigone_longipalpis_vulva_AFjellberg.jpg|Vulva
Bild:Erigone_longipalpis_epigyne_HLovbrekke.jpg|Epigyne
Bild:Erigone_longipalpis_epigyne_HLovbrekke.jpg|Epigyne
Bild:Erigone_longipalpis_vulva_forminsket_600_HLovbrekke.jpg|Vulva dorsal
Bild:Erigone_longipalpis_vulva_forminsket_600_HLovbrekke.jpg|Vulva dorsal
Bild:Erigone_longipalpis_vulva_AFjellberg.jpg|Vulva
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Version vom 16. April 2017, 17:59 Uhr

Erigone longipalpis (Sundevall, 1830)
Langpalpenglückspinne
20131116130530-d3392657-xs.jpg
Männchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Linyphiidae (Zwerg-/Baldachinspinnen)
Gattung: Erigone (Glückspinnen)
Reifezeit (Harvey 2014)
Monat:123456789101112
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:010457
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[D] Deutschlandmh=?=*
[D] Berlins=?=*
[D] Brandenburg *
[D] Mecklenburg-Vorp.mh== *
[D] Niedersachsen *
[D] Niedersachsen (H) *
[D] Niedersachsen (T) *
[D] Nordrhein-Westfalenh===*
[D] Schleswig-Holsteinsh===*
[D] Thüringen 2
[NO] Norwegen LC

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen 2,4 bis 4,0 mm, Männchen 2,0 bis 3,5 mm (Nentwig et al. 2015).

Prosoma: Fovea deutlich als Einkerbung erkennbar. Augen: Hintere Augenreihe gerade, vordere Mittelaugen deutlich kleiner als Seitenaugen. Chelizeren: Auffällige Apophysen/Zahnwarzen/Haarhöcker auf dem Chelizerengrundglied. Sternum glatt, nach hinten verlängert. Beine: Länge des Femurs Ⅰ kleiner als die des Prosomas, Femur Ⅰ ohne dorsale Borsten, ohne prolaterale Borsten auf Femur Ⅰ, ohne prolaterale Borsten auf Tibia Ⅰ. Lage des TMⅠ in Klassen: 0,40–0,49 mm. Metatarsus Ⅳ dorsal ohne Trichobothrium, Metatarsus Ⅰ ohne dorsale Borsten, Tibia Ⅳ mit einer dorsalen Borste. Anzahl dorsaler Borsten auf Tibia Ⅰ–Ⅳ (Wiehleformel): 2-2-2-1. Tibia Ⅰ–Ⅱ ventral ohne Stacheln. Opisthosoma einfarbig, unauffällig. (Stäubli A 2013)

Weibchen

Prosoma: Längenklasse 1,2–1,4 mm, Längenklasse 1,4–1,6 mm, unauffällig. Chelizeren: Zähne auf dem vorderen Falzrand nicht auffallend groß, Gnathocoxen unauffällig. Pedipalpen: Kralle nicht/undeutlich vorhanden. Epigyne mit Mittelplatte/Mittelsteg, vorgewölbt, Vulvenstrukturen (z. Bsp. Rezeptacula) deutlich durchscheinend. (Stäubli A 2013)

Männchen

Prosoma: Längenklasse 1,4–1,6 mm, Längenklasse 1,6–1,8 mm, mit randlichen Zähnchen. Kopfregion mit Erhöhung. Chelizeren: Auffallend große Zähne auf dem vorderen Falzrand, Gnathocoxen mit Zahn/Zähnen/Haarwarzen. Pedipalpen: Femur auffällig, Patella mit Apophysen, Tibia mit mehreren einfachen Apophysen, Cymbium einfach, Paracymbium einfach, Längs- und Querast des Paracymbiums ohne Zähne, Embolus unauffällig, ohne Lamella characteristica. (Stäubli A 2013)

Ähnliche Arten

Lebensraum

Typische Art der Nordseesalzwiesen: Auf allen Salzwiesen dominante Art. In Kögen und Grünland. In den Salzwiesen der Ostsee viel seltener. Im Binnenland auf Äckern und in Knicks, vereinzelt auch in Moorrandbereichen, Heiden, Dünen, Trockenrasen, sowie Wäldern. (Reinke & Irmler 1994)

Verbreitung

Erigone longipalpis ist paläarktisch verbreitet (World Spider Catalog 2015).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise