Trichopternoides thorelli: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Prosoma''' braungelb mit schwarzer Außenkante und angedeuteten strahlenförmig auslaufenden Strichen. 1,1 mm lang und 0,87 mm breit. Fovea vorhanden. Kopfpartie deutlich erhöht und vorn gerade quer geschnitten. Oberhalb der hinteren Seitenaugen stark eingebuchtet und hier an den Seiten mit einer kleinen Vertiefung, nach hinten langsam abfallend. Breite der Erhöhung vorn deutlich größer. '''Sternum''' schwarzbraun mit dunklem Außenrand. '''Augen''': Vordere Augenreihe gerade, Mittelaugen unbedeutend kleiner als die Seitenaugen. Hintere Augenreihe prokurv mit fast gleich großen Augen so groß wie die vorderen Mittelaugen. '''Chelizeren''' des vorderen Falzrandes mit 3 großen Zähnen, hinterer Falzrand mit 4-5 minimalen Zähnen. '''Beine''' gelb. Metatarsus IV mit Trichobothrium am apikalen Ende des Gliedes. '''Opisthosoma''' schwarzbraun. Tibia des '''Pedipalpus''' dorsal löffelförmig verlängert und endet mit einer scharfen fast stachelähnlichen Spitze. Unterhalb dieser und an der Außenkante hat diese Verlängerung eine zahnähnliche Ausbuchtung.<ref name='tull55'>{{Lit Tullgren 1955 Schwedische Erigoniden}}</ref> | '''Prosoma''' braungelb mit schwarzer Außenkante und angedeuteten strahlenförmig auslaufenden Strichen. 1,1 mm lang und 0,87 mm breit. Fovea vorhanden. Kopfpartie deutlich erhöht und vorn gerade quer geschnitten. Oberhalb der hinteren Seitenaugen stark eingebuchtet und hier an den Seiten mit einer kleinen Vertiefung, nach hinten langsam abfallend. Breite der Erhöhung vorn deutlich größer. '''Sternum''' schwarzbraun mit dunklem Außenrand. '''Augen''': Vordere Augenreihe gerade, Mittelaugen unbedeutend kleiner als die Seitenaugen. Hintere Augenreihe prokurv mit fast gleich großen Augen so groß wie die vorderen Mittelaugen. '''Chelizeren''' des vorderen Falzrandes mit 3 großen Zähnen, hinterer Falzrand mit 4-5 minimalen Zähnen. '''Beine''' gelb. Metatarsus IV mit Trichobothrium am apikalen Ende des Gliedes. '''Opisthosoma''' schwarzbraun. Tibia des '''Pedipalpus''' dorsal löffelförmig verlängert und endet mit einer scharfen fast stachelähnlichen Spitze. Unterhalb dieser und an der Außenkante hat diese Verlängerung eine zahnähnliche Ausbuchtung.<ref name='tull55'>{{Lit Tullgren 1955 Schwedische Erigoniden}}</ref> | ||
===Weibchen=== | |||
'''Prosoma''' glänzend gelbbraun, auf dem cephalen Teil. Hinten mit dunkler mit fünfeckigem zentralen Fleck. Schwarze zur Außenkante ausstrahlende Linien. Außenkante schwarz. 0,95 mm lang, 0,8 mm breit, bzw. 0,45 mm vorn über den Hinteraugen. '''Sternum''' glänzend glatt braun mit schwarzem Rand. Ungefähr lang wie breit (0,5 mm). '''Beine''' bleich gelb, apikales Ende der Coxen, Femora und Tibien unten schwarz gefärbt. Tibien {{II}}–{{IV}} mit dorsalem Stachel. Metatarsus {{I}}–{{IV}} jeweils mit einem apikalen {{Trichobothrium}}. '''Augen''': Vordere Augenreihe gerade oder äußerst schwach prokurv, vordere Seitenaugen doppelt so groß wie die Mittelaugen. Hintere Augenreihe deutlich prokurv mit gleich großen Augen, größer als die vorderen Mittelaugen, aber kleiner als die Seitenaugen. '''Chelizeren''' mit 5 gleich großen Zähnen am vorderen Falzrand und 3 sehr kleinen und dichtgestellten am hinteren. '''Opisthosoma''' schwarzgrau.<ref name='tull55'>{{Lit Tullgren 1955 Schwedische Erigoniden}}</ref> | |||
==Lebensraum== | ==Lebensraum== | ||
Version vom 20. September 2015, 18:04 Uhr
| Trichopternoides thorelli (Westring, 1861) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Großes Entenköpfchen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Weibchen (Norwegen) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Systematik | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Ordnung: Araneae (Webspinnen) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Familie: Linyphiidae (Zwerg-/Baldachinspinnen) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Gattung: Trichopternoides (Große Entenköpfchen) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Reifezeit (Nentwig et al. 2012) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Verbreitung in Europa[Quellen] | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
etabliert, nicht etabliert, nicht betrachtet
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| Weitere Informationen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:013003 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Gefährdung nach Roter Liste | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Synonyme und weitere Kombinationen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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syn. Trichopterna thorelli
Merkmale
Körperlänge: Beide Geschlechter erreichen 2,0 bis 2,3 mm. (Nentwig et al. 2012)
Männchen
Wiehleformel: 0-0-0-0 (Stäubli A 2013)
Prosoma braungelb mit schwarzer Außenkante und angedeuteten strahlenförmig auslaufenden Strichen. 1,1 mm lang und 0,87 mm breit. Fovea vorhanden. Kopfpartie deutlich erhöht und vorn gerade quer geschnitten. Oberhalb der hinteren Seitenaugen stark eingebuchtet und hier an den Seiten mit einer kleinen Vertiefung, nach hinten langsam abfallend. Breite der Erhöhung vorn deutlich größer. Sternum schwarzbraun mit dunklem Außenrand. Augen: Vordere Augenreihe gerade, Mittelaugen unbedeutend kleiner als die Seitenaugen. Hintere Augenreihe prokurv mit fast gleich großen Augen so groß wie die vorderen Mittelaugen. Chelizeren des vorderen Falzrandes mit 3 großen Zähnen, hinterer Falzrand mit 4-5 minimalen Zähnen. Beine gelb. Metatarsus IV mit Trichobothrium am apikalen Ende des Gliedes. Opisthosoma schwarzbraun. Tibia des Pedipalpus dorsal löffelförmig verlängert und endet mit einer scharfen fast stachelähnlichen Spitze. Unterhalb dieser und an der Außenkante hat diese Verlängerung eine zahnähnliche Ausbuchtung. (Tullgren 1955)
Weibchen
Prosoma glänzend gelbbraun, auf dem cephalen Teil. Hinten mit dunkler mit fünfeckigem zentralen Fleck. Schwarze zur Außenkante ausstrahlende Linien. Außenkante schwarz. 0,95 mm lang, 0,8 mm breit, bzw. 0,45 mm vorn über den Hinteraugen. Sternum glänzend glatt braun mit schwarzem Rand. Ungefähr lang wie breit (0,5 mm). Beine bleich gelb, apikales Ende der Coxen, Femora und Tibien unten schwarz gefärbt. Tibien Ⅱ–Ⅳ mit dorsalem Stachel. Metatarsus Ⅰ–Ⅳ jeweils mit einem apikalen Trichobothrium. Augen: Vordere Augenreihe gerade oder äußerst schwach prokurv, vordere Seitenaugen doppelt so groß wie die Mittelaugen. Hintere Augenreihe deutlich prokurv mit gleich großen Augen, größer als die vorderen Mittelaugen, aber kleiner als die Seitenaugen. Chelizeren mit 5 gleich großen Zähnen am vorderen Falzrand und 3 sehr kleinen und dichtgestellten am hinteren. Opisthosoma schwarzgrau. (Tullgren 1955)
Lebensraum
Hygrophil ohne besondere Habitatansprüche. (Nentwig et al. 2012)
Verbreitung
Trichopternoides thorelli ist paläarktisch verbreitet. (Platnick 2013)
Weblinks
Nachweis- und Verbreitungskarten
- Arachnologische Gesellschaft (2020): Atlas der Spinnentiere Europas.
- Tutelaers P (2026): Benelux spider distribution maps.
Weitere Links
- Fotogalerie der AraGes e. V. zu Trichopternoides thorelli
- Beschreibung von Trichopternoides thorelli in „araneae - Spiders of Europe”
- Weibchen
Quellen
- Nentwig W, Blick T, Bosmans R, Gloor D, Hänggi A & Kropf C (2012): Spinnen Europas. Version 01.2012. Online https://www.araneae.nmbe.ch, doi:10.24436/1.
- Platnick NI (2013): Linyphiidae The World Spider Catalog, Version 13.5. The American Museum of Natural History.
- Stäubli A (2013): Interaktiver Schlüssel zur Familie Linyphiidae. Universität Bern Version Mai 2013, 1 S.
- Tullgren A (1955): Zur Kenntnis schwedischer Erigoniden. Arkiv för Zoologi 2 (7/20), S. 295–389.
Quellen der Nachweise
- Nentwig W, Blick T, Bosmans R, Gloor D, Hänggi A & Kropf C (2020): Spinnen Europas. Online https://www.araneae.nmbe.ch (automatisch synchronisiert), doi:10.24436/1.