Erigonoplus nobilis: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 13. September 2015, 22:01 Uhr

Erigonoplus nobilis Thaler, 1991
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Linyphiidae (Zwerg-/Baldachinspinnen)
Gattung: Erigonoplus (Schwellbeinchen)
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:010557
Gefährdung nach Roter Liste
Rote Liste-Daten liegen uns für dieses Taxon nicht vor.

Merkmale

Körperlänge: Beide Geschlechter erreichen 1,3 mm (Nentwig et al. 2015).

Prosoma Längenklasse 0,4–0,6 mm, unauffällig, Fovea deutlich als Einkerbung erkennbar. Augen: Hintere Augenreihe gerade, vordere Mittelaugen deutlich kleiner als Seitenaugen. Chelizeren Zähne auf dem vorderen Falzrand nicht auffallend groß, ohne auffällige Strukturen auf dem Chelizerengrundglied, Gnathocoxen unauffällig. Sternum glatt, nach hinten verlängert, Beine: Länge des Femurs Ⅰ kleiner als die des Prosomas, Femur Ⅰ ohne dorsale Borsten, ohne prolaterale Borsten auf Femur Ⅰ, ohne prolaterale Borsten auf Tibia Ⅰ, Metatarsus Ⅳ dorsal ohne Trichobothrium, Metatarsus Ⅰ ohne dorsale Borsten, Tibia Ⅳ mit einer dorsalen Borste, Anzahl dorsaler Borsten auf Tibia Ⅰ–Ⅳ (Wiehleformel): 1-1-1-1, Tibia Ⅰ–Ⅱ ventral ohne Stacheln. Opisthosoma einfarbig, unauffällig. (Stäubli A 2013)

Weibchen

Pedipalpen Kralle nicht/undeutlich vorhanden. Beine: Lage des TMⅠ in Klassen: 0,40–0,49 mm. Epigyne mit Mittelplatte/Mittelsteg, flach, Vulvenstrukturen (z. Bsp. Rezeptacula) deutlich durchscheinend. (Stäubli A 2013)

Männchen

Kopfregion mit Erhöhung. Augen: Abstand der HMA größer als ihr Durchmesser. Pedipalpen Femur und Patella unauffällig, Tibia mit mehreren einfachen Apophysen, Cymbium einfach, Paracymbium einfach, Längs- und Querast des Paracymbiums ohne Zähne, Embolus unauffällig, ohne Lamella characteristica. Sternum Breite des Sternums zwischen Coxen Ⅳ gleich ihrem Durchmesser. Beine: Lage des TMⅠ in Klassen: 0,30–0,39 mm. (Stäubli A 2013)

Lebensraum

Nur von einem xerothermen Trockenrasen auf 650 m üNN in Südtirol (Italien) bekannt (Nentwig et al. 2015).

Verbreitung

Italien (World Spider Catalog 2015).

Weblinks

Quellen

Quellen der Nachweise