Diastanillus pecuarius: Unterschied zwischen den Versionen

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==Verbreitung==
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===Quellen der Nachweise===
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Version vom 29. August 2015, 05:45 Uhr

Diastanillus pecuarius (Simon, 1884)
Diastanillus pecuarius w dorsal unter Stein mitAmeisen Sorvagen-Lofoten22Jul12 THusdal.JPG
Weibchen (Norwegen)
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Linyphiidae (Zwerg-/Baldachinspinnen)
Gattung: Diastanillus
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:010015
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[NO] Norwegen LC

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen 1,5–1,8 mm, Männchen bis zu 1,5 mm (Nentwig et al. 2015).

Prosoma Längenklasse 0,6–0,8 mm, unauffällig, Augen hintere Augenreihe prokurv, Vordere Mittelaugen deutlich kleiner als Seitenaugen, Chelizeren Zähne auf dem vorderen Falzrand nicht auffallend groß, ohne auffällige Strukturen auf dem Chelizerengrundglied, Gnathocoxen unauffällig, Sternum glatt, nach hinten verlängert, Beine Länge des Femurs Ⅰ kleiner als die des Prosomas, Femur Ⅰ ohne dorsale Borsten, ohne prolaterale Borsten auf Femur Ⅰ, ohne prolaterale Borsten auf Tibia Ⅰ, Lage des TMⅠ in Klassen: 0,30–0,39 mm, Metatarsus Ⅳ dorsal ohne Trichobothrium, Metatarsus Ⅰ ohne dorsale Borsten, Tibia Ⅳ mit einer dorsalen Borste, Anzahl dorsaler Borsten auf Tibia Ⅰ–Ⅳ (Wiehleformel): 2-2-1-1, Tibia Ⅰ–Ⅱ ventral ohne Stacheln, Opisthosoma einfarbig, unauffällig (Stäubli A 2013).

Weibchen

Pedipalpen Kralle nicht/undeutlich vorhanden, Epigyne mit Mittelplatte/Mittelsteg (Stäubli A 2013).

Männchen

Kopfregion mit Sulci, komplex, Augen Abstand der HMA größer als ihr Durchmesser, Pedipalpen Femur unauffällig, Patella unauffällig, Tibia mit komplexer Apophyse, Cymbium mit dorsalen Ausbuchtungen/Zapfen, Paracymbium einfach, Längs- und Querast des Paracymbiums ohne Zähne, Embolus unauffällig, ohne Lamella characteristica (Stäubli A 2013).

Verbreitung

Frankreich und Östereich (World Spider Catalog 2015).

Lebensweise

Lebt in den Nestern von Ameisen (Formica fusca) und verwandten Arten. Pyrenäen, 1800–2600 m, weitere Funde aus Österreich im Bereich der Waldgrenze und Zwergstrauchheide (2000-2300 m). Verbreitet in Nestern von Formica sp. auf 700-800 m in zentralen Teilen Südnorwegens, aber kann auch in Küstennähe im Nordland Bezirk, Nordnorwegen gefunden werden. (Nentwig et al. 2015)

Bilder

Weblinks

Quellen

Quellen der Nachweise