Attulus terebratus: Unterschied zwischen den Versionen

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==Quellen==
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Version vom 8. August 2015, 06:52 Uhr

Attulus terebratus (Clerck, 1757)
Rindenhockling
Sitticus-terebratus Fichtenberg7024 10-07 07.jpg
Männchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Salticidae (Springspinnen)
Gattung: Attulus (Sandhocklinge)
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:036278
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[CZ] Tschechien VU
[CZ] Oberschlesien ?
[D] Deutschlandes??=R
[D] Baden-Württemberges D
[D] Bayern 2
[D] Bayern Av/A R
[D] Bayern OG 2
[NO] Norwegen LC
[PL] Bielitz-Biala *
[PL] Kattowitz ?
[PL] Opole ?
[PL] Oberschlesien *
[PL] Tschenstochau ?
[SK] Slowakei VU
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Attus terebratus
  • Sitticus terebratus

Merkmale

Körperlänge: Weibchen und Männchen werden 4 bis 6 mm lang (Nentwig et al. 2012).

Grundfarbe sehr dunkel braun (Männchen schwarz mit metallischem Schimmer) mit einem Muster aus weißen und gelbroten Härchen. Auf dem Prosoma befindet sich ein schmaler Mittelstrich, der etwa zwischen den hinteren Mittelaugen beginnt und bis zum hinteren Prosomaende reicht. Im Kopfbereich, hinter den vorderen Mittelaugen sind zwei weniger deutliche, längliche Flecken zu erkennen. Jungtiere (und Weibchen?) besitzen schmale weiße Seitenstreifen, Männchen nicht.

Das Opisthosoma ist seitlich weißlich behaart und dunkelbraun mit einer kontrastreichen Zeichnung aus weißen Flecken. Bei stärker behaarten Exemplaren kann die Zeichnung verwaschen sein. Beim Männchen sind die Flecken rechts und links an einem weißen Längsband aufgereiht.

Lebensraum

Attulus terebratus wird an der Rinde von Bäumen (v.a. Fichten (Nentwig et al. 2012)) aber auch an anderen Holzoberflächen gefunden, z. B. an Hütten oder Hausfassaden.

Fundort von Attulus terebratus: Partnachalm bei Garmisch-Partenkirchen, ca. 1000 m über NN.

Verbreitung

Paläarktisch verbreitet (World Spider Catalog 2015).

Die Nachweise in Deutschland bewegen sich bisher im einstelligen Bereich (Arachnologische Gesellschaft 2020). Alle Sichtungen der Art erfolgten in Süddeutschland, daneben unter anderem in der Schweiz.

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise