Ceratinella wideri: Unterschied zwischen den Versionen

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==Merkmale==
==Merkmale==
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'''Körperlänge''': Weibchen erreichen 1,8 bis 2,0 mm, Männchen 1,6 bis 1,9 mm<ref name='unibern 5.2015'>{{Lit Nentwig et al Spinnen Europas|05.2015 }}</ref>.
 
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===Weibchen===
===Weibchen===
'''Prosoma''' braun. '''Sternum''' graubraun, mit verdunkeltem Rand. '''Beine''' gelborange. '''Opisthosoma''' grünlichgrau bis schwarz, dorsales Skutum dunkelbraun, bedeckt die Dorsalseite fast ganz. Epigyne mit stark sklerotisierter Epigynenplatte.<ref name="unibern"/>
'''Prosoma''' Längenklasse 0,8–1,0 mm, '''Pedipalpen''' Kralle nicht/undeutlich vorhanden, '''Beine''' Anzahl dorsaler Borsten auf Tibia {{I}}–{{IV}} ([[Wiehleformel]]): 1-1-1-1, '''Epigyne''' mit Mittelplatte/Mittelsteg, flach, keine durchscheinende Vulvenstrukturen<ref name='LinKey Stäubli 2013'/>.
 
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===Männchen===
===Männchen===
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===Ähnliche Arten===
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==Verbreitung==
==Verbreitung==
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==Bilder==
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===Quellen der Nachweise===
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Version vom 30. Mai 2015, 20:03 Uhr

Ceratinella wideri (Thorell, 1871)
Moos-Schildspinnchen
Ceratinella wideri hunn do Riksgrense Finland-Norge 31.07.2010 GHMorka.jpg
Weibchen (Norwegen)
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Linyphiidae (Zwerg-/Baldachinspinnen)
Gattung: Ceratinella (Schildspinnchen)
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:009862
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[CZ] Tschechien EN
[CZ] Oberschlesien NT
[D] Deutschlandss??=D
[D] Bayern 0
[D] Bayern SL 0
[D] Nordrhein-Westfalenes===R
[D] Schleswig-Holsteinex??=0
[NO] Norwegen LC
[PL] Bielitz-Biala ?
[PL] Kattowitz ?
[PL] Opole ?
[PL] Oberschlesien ?
[PL] Tschenstochau ?
[SK] Slowakei CR
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Erigone wideri

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen 1,8 bis 2,0 mm, Männchen 1,6 bis 1,9 mm (Nentwig et al. 2015).

Prosoma braun (Nentwig et al. 2015), Längenklasse 0,6–0,8 mm, unauffällig, Fovea deutlich als Einkerbung erkennbar, Augen hintere Augenreihe gerade, Vordere Mittelaugen deutlich kleiner als Seitenaugen, Chelizeren Zähne auf dem vorderen Falzrand nicht auffallend groß, ohne auffällige Strukturen auf dem Chelizerengrundglied, Gnathocoxen unauffällig (Stäubli A 2013), Sternum graubraun (Nentwig et al. 2015), glatt, nach hinten verlängert (Stäubli A 2013), Beine gelb-orange (Nentwig et al. 2015), Länge des Femurs Ⅰ kleiner als die des Prosomas, Femur Ⅰ ohne dorsale Borsten, ohne prolaterale Borsten auf Femur Ⅰ, ohne prolaterale Borsten auf Tibia Ⅰ, Lage des TMⅠ in Klassen: 0,30–0,39 mm, Metatarsus Ⅳ dorsal mit Trichobothrium, Metatarsus Ⅰ ohne dorsale Borsten, Tibia Ⅳ mit einer dorsalen Borste, Tibia Ⅰ–Ⅱ ventral ohne Stacheln (Stäubli A 2013), Opisthosoma grünlichgrau bis schwarz (Nentwig et al. 2015) mit Scutum (Stäubli A 2013).

Weibchen

Prosoma Längenklasse 0,8–1,0 mm, Pedipalpen Kralle nicht/undeutlich vorhanden, Beine Anzahl dorsaler Borsten auf Tibia Ⅰ–Ⅳ (Wiehleformel): 1-1-1-1, Epigyne mit Mittelplatte/Mittelsteg, flach, keine durchscheinende Vulvenstrukturen (Stäubli A 2013).

Männchen

Kopfregion unauffällig, Pedipalpen Femur und Patella unauffällig, Tibia mit einfacher Apophyse, Cymbium einfach, Paracymbium einfach, Längs- und Querast des Paracymbiums ohne Zähne, Embolus geschwungen, ohne Lamella characteristica, Beine Anzahl dorsaler Borsten auf Tibia Ⅰ–Ⅳ (Wiehleformel): 0-0-0-0 (Stäubli A 2013).

Ähnliche Arten

Die Art ähnelt C. scabrosa.

Ceratinella wideri scabrosa tibialapophyse vonOben HLovbrekke..jpg Bei C. scabrosa ist die kleine Apophyse an der Außenseite der Tibia viel länger als breit und etwas nach unten gebogen, bei C. wideri dagegen nicht länger als breit und gerade. Nach Løvbrekke.
Ceratinella scabrosa wideri vulva ventralt HLovbrekke.jpg Bei C. scabrosa zeigt die ventrale Sicht der Vulva deutliche Unterschiede zu der vonC. wideri. Nach Løvbrekke.

Lebensraum

Die Biotop-Präferenz unterscheidet sich von der, der übrigen Ceratinella-Arten: in überhängendem Moos in kleinen Felsenstufen; auf Juniperns in lichten Kiefern- oder Mischwäldern (Palmgren 1976).

Verbreitung

Ceratinella wideri ist paläarktisch verbreitet (World Spider Catalog 2015).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise