Mansuphantes mansuetus: Unterschied zwischen den Versionen

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===Männchen===
===Männchen===
'''Pedipalpus''': Patella dorsal stark konvex. Tibia vor der dorsalen Apophyse mit einem Buckel. Paracymhium mit zwei stark entwickelten Zähnen.<ref name="Wiehle_ 1956"/> Patella mit einer frontalen Borste, Tibia mit einfacher, sehr charakteristischer, Apophyse.
'''Pedipalpus''': Patella dorsal stark konvex. Tibia vor der dorsalen Apophyse mit einem Buckel. Paracymhium mit zwei stark entwickelten Zähnen.<ref name="Wiehle_ 1956"/> Patella mit einer frontalen Borste, Tibia mit einfacher, sehr charakteristischer, Apophyse. '''Chelizeren''': Vorderer Klauenfurchenrand mit zwei großen Zähnen, weiter nach oben abgesetzt eine Zahnwarze, hinterer Rand mit 5 wunzigen Zähnchen, welche in einer Reihe hinter den großen vorderen stehen, der innere ist etwas größer als die übrigen.  


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Version vom 3. März 2015, 11:59 Uhr

Mansuphantes mansuetus (Thorell, 1875)
Gewöhnliches Waldweberchen
Mansuphantes-mansuetus Schmieden 09-03 01.jpg
Männchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Linyphiidae (Baldachinspinnen)
Gattung: Mansuphantes (Waldweberchen)
Reifezeit (Nentwig et al. 2012)
Monat:123456789101112
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:011500
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten LC
[CZ] Tschechien ES
[CZ] Oberschlesien ?
[D] Deutschlandh===*
[D] Berlinmh===*
[D] Brandenburg *
[D] Baden-Württembergmh *
[D] Mecklenburg-Vorp.s== *
[D] Niedersachsen *
[D] Niedersachsen (H) G
[D] Niedersachsen (T) *
[D] Nordrhein-Westfalenss===*
[D] Schleswig-Holsteinss==-DG
[PL] Bielitz-Biala ?
[PL] Kattowitz ?
[PL] Opole NT
[PL] Oberschlesien NT
[PL] Tschenstochau ?
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Lepthyphantes mansuetus

syn. Lepthyphantes mansuetus. Die Art wurde 1996 in die durch Saaristo & Tanasevitch (1996) neu aufgestellte Gattung Mansuphantes verschoben und zur Typusart erklärt. (Platnick 2013)

Merkmale

Körperlänge: Männchen und Weibchen erreichen 1,7 bis 2,3 mm (Nentwig et al. 2012).

Prosoma gelblich hornfarben mit deutlichem schwarzen Rand. Sternum schwärzlich, am Rande dunkler, Gnathocoxen mit schwärzlichen Flecken. Chelizeren gelblich, nach den Außenseiten hin schwärzlich verdunkelt. Taster mindestens von der Patella an dunkler. Beine gelblich, manchmal die Femora auf der Unterseite der Gelenken mit schwärzliehe Flecken. Becherhaar auf Metatarsus Ⅰ: 0,20. Met. Ⅳ ohne Borste. (Wiehle 1956) Wiehleformel: 2-2-2-2 (Stäubli A 2013) Opisthosoma: Oberseite dunkelgrau mit 3–4 helleren Querstreifen im hinteren Abschnitt. Unterseite deutlich abgesetzt dunkler (Wiehle 1956).

Weibchen

Epigyne rötlich braun; charakteristisch die Seitenansicht. Die Palette kann auch etwas winklig sein (Wiehle 1956).

Männchen

Pedipalpus: Patella dorsal stark konvex. Tibia vor der dorsalen Apophyse mit einem Buckel. Paracymhium mit zwei stark entwickelten Zähnen. (Wiehle 1956) Patella mit einer frontalen Borste, Tibia mit einfacher, sehr charakteristischer, Apophyse. Chelizeren: Vorderer Klauenfurchenrand mit zwei großen Zähnen, weiter nach oben abgesetzt eine Zahnwarze, hinterer Rand mit 5 wunzigen Zähnchen, welche in einer Reihe hinter den großen vorderen stehen, der innere ist etwas größer als die übrigen.

Mansuphantes-mansuetus Schmieden 09-03 03-Ped.gif Der Pedipalpus besitzt eine charakteristische breit abgestutzte Lamella (►) und einen langen Sporn zwischen den beiden Ästen des Paracymbiums (►►).

Lebensraum

In Moos und Streuschicht vor allem von Nadelwäldern (Nentwig et al. 2012). Und unter losen Steinen (Deltshev 1983).

Ökologischer Typ: Hylobiont-hemihygrophil, Zyklus diplochron (Thaler 1994)

Lebensweise

Höhepunkt der Kopulationszeit: März und April (Wiehle 1956).

Verbreitung

Mansuphantes mansuetus ist paläarktisch verbreitet (World Spider Catalog 2015).

Locus typicus: Niesky, Sachsen (Thaler 1994).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

  • Lemke M (2014): Nachweiskarte Schleswig-Holstein einschließlich Hamburg (Projekt 2017 beendet und Domain gelöscht).
  • Arachnologische Gesellschaft (2020): Atlas der Spinnentiere Europas.

Weitere Weblinks

Quellen

Quellen der Nachweise