Centromerus subalpinus: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 1. Februar 2015, 06:32 Uhr

Centromerus subalpinus Lesser, 1907
Subalpines Moosweberchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Linyphiidae (Zwerg-/Baldachinspinnen)
Gattung: Centromerus (Moosweberchen)
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:009775
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten VU
[D] Deutschlandss=?=*
[D] Baden-Württembergss *
[FR] Frankreich VU

Merkmale

Körperlänge: Beide Geschlechter erreichen 2 bis 3 mm. (Nentwig et al. 2012)

Prosoma braun bis rotbraun, ebenso Beine und Chelizeren. Radiärstreifen deutlich, Rand schwach verdunkelt. Sternum braun, netzartig verdunkelt, Rand dunkler. Beine: Bestachehing und Beborstung ganz wie bei C. arcanus (Becherhaar auf Met. Ⅰ 0,48). (Wiehle 1956) Wiehleformel: 2-2-2-1 (Stäubli A 2013).Opisthosoma: graubraun bis schwarz, im vorderen Teil der Oberseite, im Bogen um den Ansatz des Petiolus, längere Stachelborsten. Der Bezirk scheint stärker chitinisiert zu sein. Oberseite mit längeren, Unterseite mit kurzen Haaren bekleidet. Unterseite bis zur Epigastralfurche etwas dunkler als die Oberseite. Spinnwarzen ganz hell. (Wiehle 1956)

Weibchen

Epigyne: dunkel­ braun, die Ligula heller. Vulva im Prinzip der von C. arcanus gleich. (Wiehle 1956)

Männchen

Chelizeren mit Seitenstreifen aus kurzen Borsten. Pedipalpus: Paracymbium-Spange ebenfalls vorhanden (vgl. Centromerus brevipalpus‎), aber bedeutend kürzer. Basale Apnphyse des Bulbus etwa flaschenörmig, mit lan­gem, gebogenem Hals. (Wiehle 1956)

Lebensraum

Art scheint auf den alpinen Raum beschränkt zu sein (Wiehle 1956). In Moos und Gras meist oberhalb der Baumgrenze. (Nentwig et al. 2012)

Verbreitung

Platnick gibt als Verbreitungsgebiet Deutschland, die Schweiz und Österreich an. (World Spider Catalog 2020)

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise