Centromerus sellarius: Unterschied zwischen den Versionen

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===Weibchen===
===Weibchen===
'''Epigyne''' rotbraun bis dunkelrotbraun, oft so dunkel, dass die Einzelheiten nur bei sehr gutes Beleuchtung zu erkennen sind. Der vordere mittlere Fortsatz der Grubenumrandung (Scapus) entweder regelmäßig schmaler werdend ge­rundet oder lanzenförmig. Charakteristisch die dunklen Lappen jederseits vom Scapus.<ref name='Wiehle 1956'/>
'''Epigyne''' rotbraun bis dunkelrotbraun, oft so dunkel, dass die Einzelheiten nur bei sehr gutes Beleuchtung zu erkennen sind. Der vordere mittlere Fortsatz der Grubenumrandung (Scapus) entweder regelmäßig schmaler werdend ge­rundet oder lanzenförmig. Charakteristisch die dunklen Lappen jederseits vom Scapus. '''Vulva''': Einführungsgang beschreibt eine Schleife<ref name='Wiehle 1956'/>


==Lebensraum==
==Lebensraum==

Version vom 31. Januar 2015, 23:05 Uhr

Centromerus sellarius (Simon, 1884)
Montanes Moosweberchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Linyphiidae (Zwerg-/Baldachinspinnen)
Gattung: Centromerus (Moosweberchen)
Reifezeit (Nentwig et al. 2012)
Monat:123456789101112
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:009767
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten NT
[CZ] Tschechien ES
[CZ] Oberschlesien NT
[D] Deutschlandmh===*
[D] Berlinex 0
[D] Brandenburg G
[D] Baden-Württembergs *
[D] Niedersachsen G
[D] Niedersachsen (H) G
[D] Niedersachsen (T) G
[D] Nordrhein-Westfalenss===*
[D] Thüringen G
[PL] Bielitz-Biala NT
[PL] Kattowitz ?
[PL] Opole VU
[PL] Oberschlesien VU
[PL] Tschenstochau ?
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Centromerus germanicus
  • Centromerus similis

syn. Centromerus similis

Merkmale

Körperlänge: Beide Geschlechter erreichen 2,2 bis 3,0 mm. (Nentwig et al. 2012)

Prosoma rotbraun bis gelbbraun, dunkler Rand angedeutet, Ober­ fläche deutlich genarbt. Sternum: deutlich genarbt, schwarz übertönt, mitunter mit großen schwarzen Flecken, die am Rand ineinanderfließen, auch sonst Rand meist dunkler, Gnathocoxen und Unterlippe heller als das Sternum, aber ebenfalls mit schwärzlichen Stellen. Beine: Fem. Ⅰ und Ⅱ je mit einem dorsalen Stachel, Ⅰ dazu mit einem prolateralen, Ⅲ und Ⅳ unbewehrt. Borsten wie bei C. sylvaticus. (Wiehle 1956) Wiehleformel: 2-2-2-2 (Stäubli A 2013). Opisthosoma: graubraun bis schwarz (einfarbig oder bei rotbrauner Grund­ farbe schwarzfleckig), Spinnwarzen gelblich hell (Wiehle 1956).

Weibchen

Epigyne rotbraun bis dunkelrotbraun, oft so dunkel, dass die Einzelheiten nur bei sehr gutes Beleuchtung zu erkennen sind. Der vordere mittlere Fortsatz der Grubenumrandung (Scapus) entweder regelmäßig schmaler werdend ge­rundet oder lanzenförmig. Charakteristisch die dunklen Lappen jederseits vom Scapus. Vulva: Einführungsgang beschreibt eine Schleife (Wiehle 1956)

Lebensraum

Im Laub feuchter Wälder; besonders in den Mittelgebirgen. (Nentwig et al. 2012)

Verbreitung

Centromerus sellarius ist ausschließlich in Europa verbreitet. (World Spider Catalog 2020)

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise