Anagraphis ochracea: Unterschied zwischen den Versionen
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Rötlichbraun, das Abdomen graugelb, gelblichweiß behaart. Das '''Prosoma''' so lang als Patella und Tibia IV, in den Seiten gerundet; etwas glänzend, dicht mit anliegenden, gelblichweißen Federhärchen bedeckt. Die Fovea ziemlich lang. '''Augen''': Die vordere Augenreihe im Durchmesser eines Seitenauges vom Kopfende entfernt, gerade; die Augen rund, gleich weit von einander, die seitlichen merklich größer, die hintere Reihe breiter, fast gerade, die Augen gleichgroß und gleich weit entfernt. Die '''Chelizeren''' an der Basis knieartig gewölbt, dann senkrecht abfallend, so lang als die vordersten Patellen, glänzend, etwas divergierend, licht mit langen, einfachen Haaren besetzt. | |||
Die Maxillen gewölbt, ohne Eindruck. Die Lippe vorn gerade abgestutzt, halb so lang als die Maxillen. Das '''Sternum''' oval, etwas gewölbt, glänzend, glatt, mit gelblich weißen Federhärchen bedeckt. Das '''Opisthosoma''' von elliptischer Form, mit Federhärchen bedeckt. | |||
Die Epigyne eine hufeisenförmige Wulstung, welche vorne offen ist, in diese Öffnung ragt eine halbkreisförmige Platte herein. Die Beine stämmig, mit gefiederten Härchen bedeckt. Metatarsus und Tarsus I und II mit einer Scopula. Metatarsus l und II unten mit 2.2. Stacheln; IV um seinen Tarsus länger als I, I um seinen Tarsus länger als II.<ref name='Koch'>{{Lit Koch L. (1867c) Zur Arachniden und Myriapoden-Fauna Süd-Europas}}</ref> | |||
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Version vom 21. Oktober 2014, 08:23 Uhr
| Anagraphis ochracea L. Koch, 1867 |
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| Systematik |
| Ordnung: Araneae (Webspinnen) |
| Familie: Liocranidae (Feldspinnen) |
| Gattung: Anagraphis |
| Verbreitung in Europa[Quellen] |
etabliert, nicht etabliert, nicht betrachtet
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| Weitere Informationen |
| LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:024239 |
| Gefährdung nach Roter Liste |
| Rote Liste-Daten liegen uns für dieses Taxon nicht vor. |
| Synonyme und weitere Kombinationen |
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Merkmale
Weibchen
Rötlichbraun, das Abdomen graugelb, gelblichweiß behaart. Das Prosoma so lang als Patella und Tibia IV, in den Seiten gerundet; etwas glänzend, dicht mit anliegenden, gelblichweißen Federhärchen bedeckt. Die Fovea ziemlich lang. Augen: Die vordere Augenreihe im Durchmesser eines Seitenauges vom Kopfende entfernt, gerade; die Augen rund, gleich weit von einander, die seitlichen merklich größer, die hintere Reihe breiter, fast gerade, die Augen gleichgroß und gleich weit entfernt. Die Chelizeren an der Basis knieartig gewölbt, dann senkrecht abfallend, so lang als die vordersten Patellen, glänzend, etwas divergierend, licht mit langen, einfachen Haaren besetzt. Die Maxillen gewölbt, ohne Eindruck. Die Lippe vorn gerade abgestutzt, halb so lang als die Maxillen. Das Sternum oval, etwas gewölbt, glänzend, glatt, mit gelblich weißen Federhärchen bedeckt. Das Opisthosoma von elliptischer Form, mit Federhärchen bedeckt. Die Epigyne eine hufeisenförmige Wulstung, welche vorne offen ist, in diese Öffnung ragt eine halbkreisförmige Platte herein. Die Beine stämmig, mit gefiederten Härchen bedeckt. Metatarsus und Tarsus I und II mit einer Scopula. Metatarsus l und II unten mit 2.2. Stacheln; IV um seinen Tarsus länger als I, I um seinen Tarsus länger als II. (Koch 1867)
Verbreitung
Platnick gibt als Verbreitungsgebiet Kreta (Griechenland) an (Platnick 2013).
Quellen
- Koch L (1867): Zur Arachniden und Myriapoden-Fauna Süd-Europa. Verhandlungen der Kaiserlich-Königlichen Zoologisch-Botanischen Gesellschaft in Wien 17, S. 857–900.
- Platnick NI (2013): The World Spider Catalog, Version 14.0. The American Museum of Natural History.
Quellen der Nachweise
- Nentwig W, Blick T, Bosmans R, Gloor D, Hänggi A & Kropf C (2020): Spinnen Europas. Online https://www.araneae.nmbe.ch (automatisch synchronisiert), doi:10.24436/1.