Minicia marginella: Unterschied zwischen den Versionen

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===Männchen===
===Männchen===
'''Prosoma''': Das Männchen besitzt einen kugelförmigen Auswuchs am Augenhügel, welcher sich schon im subadulten Stadium zeigt.{{Zitat}}
'''Prosoma''': Das Männchen besitzt einen kugelförmigen Auswuchs am Augenhügel, welcher sich schon im subadulten Stadium zeigt.


==Lebensraum==
==Lebensraum==

Version vom 30. März 2014, 09:53 Uhr

Minicia marginella (Wider, 1834)
Glasspinnchen
Marginella Kesslar 08-03 01.jpg
subadultes Männchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Linyphiidae (Baldachinspinnen)
Gattung: Minicia (Glasspinnchen)
Reifezeit (Nentwig et al. 2012)
Monat:123456789101112
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:011863
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten VU
[CZ] Tschechien VU
[D] Deutschlandmh<?=V
[D] Baden-Württembergs V
[D] Bayern 3
[D] Bayern Av/A 3
[D] Bayern OG 3
[D] Bayern SL 3
[D] Bayern T/S 3
[D] Niedersachsen 1
[D] Niedersachsen (T) 1
[D] Nordrhein-Westfalenex 0
[D] Schleswig-Holsteines??-DR
[D] Sachsen 3
[D] Thüringen 2
[NO] Norwegen LC
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Erigone nigrolimbata
  • Lophomma vittatum

Merkmale

Körperlänge: Beide Geschlechter erreichen um 1,6 mm (Nentwig et al. 2012).

Charakteristische Art, die leicht anhand ihrer äußeren Erscheinung zu identifizieren ist.

Grundfarbe gelb, Beine blassgelb. Das Prosoma trägt einen leicht verdunkelten Fleck hinter dem Kopf und oft schmale dunkle Randlinien. Das Opisthosoma besitzt breite braune Seitenstreifen und eine schmale dunkle Mittellinie, die manchmal zu einzelnen Flecken reduziert ist oder auch ganz fehlen kann. Hinten bilden sich manchmal dunkle Querlinien.

Weibchen

Wiehleformel: 2-2-1-1 (Stäubli A 2013)

Männchen

Prosoma: Das Männchen besitzt einen kugelförmigen Auswuchs am Augenhügel, welcher sich schon im subadulten Stadium zeigt.

Lebensraum

Wärmeliebende Art. Auf Trockenhängen und Trockenrasen in Grasbüscheln. Tritt an entsprechenden Stellen im Frühjahr oft massenweise auf. In Deutschland nicht häufig nachgewiesen. (Arachnologische Gesellschaft 2020)

Verbreitung

Minicia marginella ist paläarktisch verbreitet (Platnick 2013).

In Deutschland bisher fast nur in der südlichen Hälfte nachgewiesen. Nur vereinzelte Funde im Nordwesten. (Arachnologische Gesellschaft 2020a)

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Weblinks

Quellen

Quellen der Nachweise