Trogulus martensi: Unterschied zwischen den Versionen

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Reife Tiere sind das ganze Jahr über zu finden. Aktivitätsmaximum im Frühsommer <ref name="weiss"/>.
Reife Tiere sind das ganze Jahr über zu finden. Aktivitätsmaximum im Frühsommer <ref name="weiss"/>.
==Verbreitung==
Bisher in Deutschland, der Schweiz und Italien nachgewiesen.{{Zitat}}


==Namensgebung==
==Namensgebung==

Version vom 15. Dezember 2012, 23:44 Uhr

Trogulus martensi Chemini, 1983
Martens´ Brettkanker
Trogulus martensi f (2).JPG
Weibchen
Systematik
Ordnung: Opiliones (Weberknechte)
Familie: Trogulidae (Brettkanker)
Gattung: Trogulus
Reifezeit (Weiss et al. 1998)
Monat:123456789101112
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[D] Deutschlandss??=D

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen 6,5 bis 8 mm, Männchen 6 bis 6,8 mm (Weiss et al. 1998).

Aussehen: Brettartig flach. Auf der Dorsalseite ein scharfer Kiel, der hinter der Chelizerenkappe Y-förmig ausgezogen ist. Bei Trogulus martensi ist der mediane Kiel deutlicher ausgeprägt als bei anderen Arten der Gattung (Weiss et al. 1998).

Farbe: erdbraun, der Kiel wirkt dunkler (Chemini 1983). Wie alle Troguliden ist auch Trogulus martensi meist mit Erdpartikeln bedeckt und dadurch sehr gut getarnt.

Die Chelizerenkappe ist klein und hinter den Augen stark verengt. Die Augen sind relativ groß, 3 - 4 Durchmesser voneinander entfernt und schwarz umrandet. Pedipalpen gelblich-braun, Chelizeren braun (Chemini 1983).

Die Beine sind kurz und robust (Chemini 1983).

Lebensweise

Trogulus martensi ernährt sich hauptsächlich von Gehäuseschnecken, deren leergefressene Gehäuse später zur Eiablage dienen.[Literaturzitat fehlt]

Reifezeit

Reife Tiere sind das ganze Jahr über zu finden. Aktivitätsmaximum im Frühsommer (Weiss et al. 1998).

Namensgebung

Trogulus martensi wurde nach dem Mainzer Arachnologen Prof. Jochen Martens benannt (Chemini 1983).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Weblinks

Quellen

Quellen der Nachweise