Zachaeus crista: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Wiki der Arachnologischen Gesellschaft e. V.
Zur Navigation springenZur Suche springen
(Überflüssige Verbreitungsangaben gelöscht)
K (Bilder: perrow entfernt)
Zeile 42: Zeile 42:


==Bilder==
==Bilder==
<gallery perrow='3' caption='Männchen'>
<gallery caption='Männchen'>
Bild:Zacheus crista male PK6043.JPG
Bild:Zacheus crista male PK6043.JPG
Bild:Zacheus crista male PK6046.JPG
Bild:Zacheus crista male PK6046.JPG
Zeile 52: Zeile 52:
</gallery>
</gallery>


<gallery perrow='3' caption='Weibchen'>
<gallery caption='Weibchen'>
Bild:Zacheus crista female A5830 PK4758.JPG
Bild:Zacheus crista female A5830 PK4758.JPG
Bild:Zacheus crista female A5830 PK4223.JPG
Bild:Zacheus crista female A5830 PK4223.JPG

Version vom 9. Dezember 2012, 15:08 Uhr

Zachaeus crista (Brullé, 1832)
Zacheus crista male PK6041.JPG
Männchen
Systematik
Ordnung: Opiliones (Weberknechte)
Familie: Phalangiidae (Schneider)
Gattung: Zachaeus
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Gefährdung nach Roter Liste
Rote Liste-Daten liegen uns für dieses Taxon nicht vor.
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Metaphalangium rhodesensis
  • Metaphalangium strandi
  • Zacheus crista

Synonyme (u.a.): Phalangium crista Brullé; Egaenus variegatus Lendl; Paropilio lineatus Roewer.

Merkmale

Körperlänge: Männchen werden 7,5 - 10,5 mm, Weibchen 7,5 - 11 mm lang. (Martens 1978)

Hell bis dunkel rötlichbraun marmorierte große Weberknechte. Prosoma und Opisthosoma weisen immer einen schmalen, weißen, medianen Längsstreifen auf (vgl. Bild). Die bräunlichen Pedipalpen sind robust (vgl. Bild) und fein behaart. Die massigen Cheliceren des Männchens sind variabel, glatt bis stachelig. Insbesondere kann das zweite Chelicerenglied auffällig aufgebläht sein. Die Cheliceren des Weibchens sind glatt und schlank. Laufbeine: Femur des B I keulig verdickt und beborstet, B II bis B IV, schlanker, rundlich bis kantig im Querschnitt. B IV kantig bedornt (siehe Bild). Augenhügel klein, hell und mit 5 - 6 deutlich sichtbaren Tuberkeln in einer Reihe. (Martens 1978)

Reifezeit

Frühjahr und Sommer, vor der mediterranen Trockenperiode.

Lebensraum

Die thermophile Art bewohnt unterschiedliche mediterran geprägte Habitate wie z. B. Laubwälder, Buschbestände bis hin zu offenen Steppen. Die Art meidet jedoch intensiv genutzte Ackerbauflächen. (Martens 1978)

Verbreitung

Süd- (Italien, Griechenland) und Osteuropa, nach Osten bis Kaukasien verbreitet. (Martens 1978) (Snegovaya 1999) Das abgebildete Exemplar stammt aus Tschechien, Bile Karpaty (http://www.bilekarpaty.cz/ und http://www.czechtourism.com/).

Bilder


Quellen

Quellen der Nachweise