Cyrtarachne ixoides: Unterschied zwischen den Versionen
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 33: | Zeile 33: | ||
==Bilder== | ==Bilder== | ||
<gallery | <gallery> | ||
Bild:Cyrtarachne_ixoides_(Araneidae)_Canu_S..jpg|Weibchen | Bild:Cyrtarachne_ixoides_(Araneidae)_Canu_S..jpg|Weibchen | ||
Bild:Cyrtarachne-ixoides Kroatien-Tobias 11-06 01.jpg|Jungtier, ca. 4 mm | Bild:Cyrtarachne-ixoides Kroatien-Tobias 11-06 01.jpg|Jungtier, ca. 4 mm | ||
Version vom 21. November 2012, 06:15 Uhr
| Cyrtarachne ixoides (Simon, 1870) |
|---|
| Weibchen |
| Systematik |
| Ordnung: Araneae (Webspinnen) |
| Familie: Araneidae (Radnetzspinnen) |
| Gattung: Cyrtarachne |
| Verbreitung in Europa[Quellen] |
etabliert, nicht etabliert, nicht betrachtet
|
| Weitere Informationen |
| LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:015767 |
| Gefährdung nach Roter Liste |
| Rote Liste-Daten liegen uns für dieses Taxon nicht vor. |
| Synonyme und weitere Kombinationen |
|
Merkmale
Körperlänge: Ungefähr 8,2 mm, Breite des Opisthosomas ebenfalls ungefähr 8 mm (interpoliert aus Ausserer (1871))
Prosoma des Weibchens rötlichgelb, unbehaart und ohne sichtbare Fovea. Chelizeren behaart und bezahnt. Sternum herzförmig, breit wie lang. (Ausserer 1871)
Das Opisthosoma ist von auffallend dreieckiger Form und breiter als lang. Die Oberfläche wirkt wie mit Lack überzogen und besitzt zahlreiche unterschiedlich tief eingesenkte Gruben verschiedener Größen. (Ausserer 1871) Farblich dreigeteilt, im vorderen Bereich verläuft ein cremefarbenes Querband, dahinter ein ungefähr doppelt so breites, weißes Querband. Der hintere Teil des Opisthosomas ist dunkelrot. Ausserer beschreibt den Hinterleib dagegen folgendermaßen: "[...] oben graubraun, ein breiter, weißer Streifen von einem Schulterhöcker zum anderen." Die gesamte Beschreibung enstand wahrscheinlich anhand von (älteren) Alkoholpräparaten, bei denen die Farbe schon etwas ausgeblichen war.
Beine auffallend kurz und ebenfalls rötlichgelb. Im Gegensatz zu vielen anderen Radnetzspinnen ohne Bestachelung. (Ausserer 1871)
Bei Jungtieren sind Hügel und Gruben des Opisthosomas noch wesentlich stärker ausgeprägt (Siehe Foto). Besonders auffällig sind jeweils zwei abgestumpfte Höcker, die an den Seiten des Hinterleibs liegen. (Ausserer 1871)
Verbreitung
Mittelmeerraum bis Georgien und Madagaskar (Platnick 2013).
Lebensraum
Wurde in Portugal in einem Eichenwald mithilfe eines Klopfschirms nachgewiesen (Telfer et al. 2003).
Bilder
Quellen
- Ausserer A (1871): Neue Radspinnen. Verhandlungen des Zoologisch-Botanischen Vereins in Wien 21, S. 815–832.
- Platnick NI (2013): The World Spider Catalog, Version 13.5. The American Museum of Natural History.
- Telfer G, Bosmans R, Melic A & Rego F (2003): The spiders of Portugal: some additions to the current checklist (Araneae). Revista Ibérica de Aracnología 7, S. 251–255.
Quellen der Nachweise
- Nentwig W, Blick T, Bosmans R, Gloor D, Hänggi A & Kropf C (2020): Spinnen Europas. Online https://www.araneae.nmbe.ch (automatisch synchronisiert), doi:10.24436/1.