Clubiona alpicola: Unterschied zwischen den Versionen

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==Merkmale==
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==Quellen==
==Quellen==

Version vom 6. November 2012, 12:24 Uhr

Clubiona alpicola Kulczyński, 1882
Alpensackspinne
Clubiona alpicola 1 Männchen.jpg
Männchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Clubionidae (Sackspinnen)
Gattung: Clubiona (Echte Sackspinnen)
Reifezeit
Monat:123456789101112
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:024443
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten VU
[CZ] Tschechien ES
[CZ] Karpaten VU
[CZ] Oberschlesien ?
[D] Deutschlandss=?=*
[D] Bayern 3
[D] Bayern OG 3
[D] Niedersachsen 2
[D] Niedersachsen (H) 2
[PL] Bielitz-Biala EN
[PL] Kattowitz ?
[PL] Karpaten *
[PL] Opole ?
[PL] Oberschlesien EN
[PL] Tschenstochau ?
[SK] Karpaten VU
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Clubiona alpicola affinis
Blockhalde, Lebensraum von Clubiona alpicola

Merkmale

Körperlänge: Beide Geschlechter erreichen 5 bis 8 mm (Blick T. & M.-A. Fritze 2010).

Lebensraum

Clubiona alpicola lebt in den Hochgebirgen in naturnahen steinigen Lebensräumen oberhalb der Waldgrenze. In niedrigeren Lagen und in den Mittelgebirgen bewohnt sie ausschließlich Blockhaldenlebensräume. (Blick T. & M.-A. Fritze 2010)

Dabei hält sich die Art vorwiegend am Rand der Halden auf, wo die Felsbrocken kleiner und die Substratauflage deutlicher werden (Fischer J. 2011).

Clubiona alpicola wurde 1995 erstmals an vier Blockhaldenstandorten Deutschlands nachgewiesen (Blick T. et al. 1995).

Lebensweise

Die Tiere sind nacht- und dämmerungsaktiv. Von rund 30 Individuen waren alle tagsüber unter den Steinen zu finden. Die Gespinste liegen manchmal sehr eng zusammen, auch wenn es sich um adulte Tiere handelt. Die Bewegungen sind clubionidentypisch, d.h. schleichend und im Zugriff dann sehr schnell. (Fischer J. 2011)

Verbreitung

Europa bis Zentralasien (Platnick 2013).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise