Diplocephalus crassiloba: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 26. Januar 2026, 18:11 Uhr

Diplocephalus crassiloba (Simon, 1884)
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Linyphiidae (Zwerg-/Baldachinspinnen)
Gattung: Diplocephalus (Doppelköpfchen)
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:010051
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten EN
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Diplocephalus crassilobus

Taxonomie

Simon (1926) gibt an, dass Diplocephalus hungaricus möglicherweise ein Synonym von Diplocephalus crassiloba sei (Millidge 1979).

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen 1,8–2,0 mm, Männchen 2,0–2,1 mm (Millidge 1979).

Chelizeren mit Stridulationsrillen. Sternum dunkelbraun mit schwärzlichen Rändern. Beine braun bis orangebraun. Beine: Wiehleformel 2-2-1-1. Metatarsus Ⅰ–Ⅲ mit Trichobothrium. Opisthosoma grau bis schwarz. (Millidge 1979)

Weinchen

Beine: Tm Ⅰ auf ca. 0,45 (Millidge 1979).

Männchen

Prosoma mit zwei Erhöhungen, welche in Größe und Form etwas variable sind. Ein kleines Loch hinter den hinterem Seitenaugen. Beine: Tibialstacheln (2211) beim Männchen sehr kurz. TmⅠ auf ca. 0,43. (Millidge 1979)

Ähnliche Arten

Epigyne ähnelt der von Araeoncus dispar (Tullgren 1955).

Lebensraum

Diplocephalus crassiloba wurde in Frankreich bis in einer Höhe von 1000 m gefunden, scheint aber keine Gebirgsart zu sein (Millidge 1979).

Verbreitung

Europa und die Türkei (World Spider Catalog 2016).

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

  • Millidge AF (1979): Some erigonine spiders from southern Europe. Bulletin of the British Arachnological Society 4, S. 316–328.
  • Tullgren A (1955): Zur Kenntnis schwedischer Erigoniden. Arkiv för Zoologi 2 (7/20), S. 295–389.
  • World Spider Catalog (2016): World Spider Catalog. Natural History Museum Bern, online auf http://wsc.nmbe.ch , Version 17.5, abgerufen am 2016-10-30, doi:10.24436/2.

Quellen der Nachweise und Checklisten