Saloca diceros: Unterschied zwischen den Versionen

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Grundfarbe gelbbraun, '''Opisthosoma''' gelblichweiß bis hell graubraun.  


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===Quellen der Nachweise===
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Aktuelle Version vom 26. Mai 2025, 09:22 Uhr

Saloca diceros (O. Pickard-Cambridge, 1871)
Pinselköpfchen
Saloca diceros male 3.JPG
Männchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Linyphiidae (Baldachinspinnen)
Gattung: Saloca (Pinselkopfspinnchen)
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:012491
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten VU
[CZ] Tschechien ES
[CZ] Oberschlesien ?
[D] Deutschlandh===*
[D] Baden-Württembergh *
[D] Mecklenburg-Vorp.ex 0
[D] Niedersachsen *
[D] Niedersachsen (H) *
[D] Niedersachsen (T) *
[D] Nordrhein-Westfalenh===*
[D] Schleswig-Holsteinsh===*
[D] Thüringen 2
[FR] Frankreich NT
[PL] Bielitz-Biala ?
[PL] Kattowitz ?
[PL] Opole VU
[PL] Oberschlesien VU
[PL] Tschenstochau ?
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Panamomops diceros
  • Panamomops strandi
  • Walckenaera diceros

Merkmale

Körperlänge: Beide Geschlechter erreichen 1,2–1,4 mm (Nentwig et al. 2012).

Grundfarbe gelbbraun, Opisthosoma gelblichweiß bis hell graubraun.

Beine: Wiehleformel 2-2-1-1 (Roberts 1993)

Weibchen

Prosoma schwach genarbt und Mundteile gelbbraun. Sternum gelbbraun. Augen: Vordere Augenreihe deutlich rekurv, hintere schwach prokurv (Im Linyphiidae-Schlüssel der Uni Bern wird die hintere Augenreihe als gerade angegeben (Stäubli A 2011)). VMA nur halb so groß wie die vorderen Seitenaugen (Wiehle 1960). Chelizeren mit 5 großen Zähnen am vorderen Pfalzrand. (Tullgren 1955)

Männchen

Saloca diceros male head1-markiert.jpg Das Männchen besitzt einen charakteristischen, hoch aufgewölbten Kopf mit zwei „Hörnern“ aus kräftigen Borstenbüscheln (►). Diese sind in einem spitzen Winkel < 90° nach außen abgewinkelt.

Lebensraum

In der Bodenschicht feuchter Wälder (Nentwig et al. 2012). Typische Art der feuchten Wälder: Besonders in Erlen- und Eschenwäldern sowie in feuchten Buchenwäldern, vereinzelt auch in frischen Wäldern, aber nicht im nassen Erlenbruch und in Wäldern auf Sandboden; vereinzelt wurde die Art auch in Knicknähe auf Äckern, im Grünland sowie in den angrenzenden Knicks gefunden; silvicol, hemiskotophil, hemiliygrophil (Reinke & Irmler 1994).

Verbreitung

Europa (World Spider Catalog 2017).

In Deutschland weit verbreitet. Im Norden deutlich weniger Nachweise. (Arachnologische Gesellschaft 2020)

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

  • Arachnologische Gesellschaft (2020): Atlas der Spinnentiere Europas.
  • Nentwig W, Blick T, Bosmans R, Gloor D, Hänggi A & Kropf C (2012): Spinnen Europas. Version 01.2012. Online https://www.araneae.nmbe.ch, doi:10.24436/1.
  • Reinke HD & Irmler U (1994): Die Spinnenfauna (Araneae) Schleswig-Holsteins am Boden und in bodennaher Vegetation. Faun.-Ökol. Mitt. Supplement 17, S. 1–147, ISSN 0430-1285.
  • Roberts MJ (1993): The Spiders Of Great Britain And Ireland, Volume 2. Linyphiidae and Check List. Harley Books. ISBN 978-0946589463, 204 S.
  • Stäubli A (2011): Interaktiver Schlüssel zur Familie Linyphiidae. Universität Bern Version Juni 2011, 1 S.
  • Tullgren A (1955): Zur Kenntnis schwedischer Erigoniden. Arkiv för Zoologi 2 (7/20), S. 295–389.
  • Wiehle H (1960): Die Tierwelt Deutschands und der angrenzenden Meeresteile, 47. Teil Spinnentiere oder Arachnoidea XI: Micryphandidae — Zwergspinnen. Gustav Fischer Verlag, Jena, 620 S.
  • World Spider Catalog (2017): World Spider Catalog. Natural History Museum Bern, online auf http://wsc.nmbe.ch , Version 18.5, abgerufen am 2017-10-23, doi:10.24436/2.

Quellen der Nachweise